Bezirkspokal: MTV Riede im Pech

Temp rettet FC Verden 04 vor einem Elfer-Krimi – 2:1

Verdens Finn Austermann (am Ball) versucht hier Torben Meyer (l.) und Yannik Dittmann (r.) abzuschütteln. - Foto: Westermann

Riede/Verden - Landesligist FC Verden 04 zog am Mittwochbend mit etwas Glück in die erste Runde des Bezirkspokals ein und trifft damit nun am Sonntag daheim auf den TSV Etelsen. Knapp setzten sich die Blau-Weißen beim klassentieferen MTV Riede mit 2:1 (0:0) durch. Dabei rettete Mirco Temp seine Farben kurz vor dem Abpfiff mit einem verwandelten Strafstoß vor dem Elfer-Krimi.

„Und das hätten wir sicherlich gewonnen. Doch so ist Fußball. Wir haben einen sehr guten Ball gespielt, Verden fiel indes wenig ein und hatte in einigen Szenen auch noch das Glück, dass der Unparteiische eine blau-weiße Brille auf hatte. Ein Klassenunterschied gab es zumindest nicht zu sehen“, konstatierte Riedes enttäuschter Coach Torsten Krieg-Hasch.

Im ersten Abschnitt der Partie neutralisierten sich beide Teams noch, spielten sich die meisten Szenen zwischen den Strafräumen ab. Das änderte sich nach dem Wechsel. Jetzt waren es die Rieder, die als Erstes mehr Druck zum Tor aufbauten. „Letztlich hätten wir mehr als nur ein Tor schießen müssen. 

Andy Böttcher, Yanik Dittmann oder auch Jonathan Zilz haben aussichtsreich knapp verpasst“, so Krieg-Hasch, der in der 55. Minute dann aber dennoch die Führung bejubeln durfte, als Dittmann eine Schumacher-Ecke per Seitfallzieher in die Maschen donnerte. 

Danach wachten die Reiterstädter endlich auf und kamen auch durch den starken Maximilian Schulwitz zum Ausgleich. Als dann schon alles auf ein Elfmeterschießen hindeutete, fiel doch noch der schmeichelhafte Siegtreffer für den Favoriten. Einen von Hendrik Meyer an Schulwitz verursachten Strafstoß (Krieg-Hasch: „Kann man geben“) versenkte dann Temp eiskalt (88.). 

Danach riskierten die Platzherren alles, lösten hinten auf, um sich vielleicht doch noch ins Elfmeterschießen zu retten. Das allerdings eröffnete den Verdenern noch einige Konterchancen. Die beste vergab dabei der Ex-Rieder Tyark Füst, der aus vier Metern das leere Tor nicht traf.

vst

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