Starke Triathleten in Bremen

Siedlitzki knapp besiegt – aber der Aller Express an der Spitze

Seine Altersklasse gewann er souverän – der Gesamtsieg blieb ihm in Bremen knapp verwehrt: Christian Siedlitzki aus Armsen.

Armsen/Verden - Gesamtplatz zwei für den Armsener Christian Siedlitzki und Sieg in der Staffel für den Verdener Aller Express: Mit diesen Ergebnissen kehrten die Ausdauerathleten vom Gewoba-City-Triathlon aus Bremen zurück. „Es ist einfach ein fantastisches Gefühl, immer noch vorne mitkämpfen zu können,“ freute sich Siedlitzki.

Bei eher schon herbstlichen Temperaturen wurde der Volkstriathlon in zwei Wellen startet. Die Distanzen: 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Erstmals war dieser Wettkampf bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Der Armsener im Trikot der LAV Verden hatte sich sehr viel vorgenommen. Seit 2009 war er immer unter den ersten Drei platziert gewesen, jetzte sollte für den 51-Jährigen endlich der Gesamtsieg folgen – 400 Athleten hieß es zu schlagen. Bei Wassertemperaturen von 19 Grad war der Neopren erlaubt. Mitfavorit Jesse Hinrichs (Bären Oldenburg) schwamm dem Feld davon und wechselte in einer Spitzenzeit von 7:29 Minuten aufs Rad. Mit einem Rückstand von 1:20 Minuten gab sich Siedlitzki kämpferisch.

Siegreiche Staffel: Der Aller Express aus Verden mit Joachim Strobach, Marco Schlotter und Abiel Hailu (von links).

Trotz sehr viel Verkehr auf der Radstrecke und den sehr gefährlichen Gleisübergängen reichte es für den Österreicher abermals zur Radbestzeit, er verkürzte den Rückstand auf 55 Sekunden. Beim Lauf an der Schlachte schmolz der Vorsprung des Führenden immer mehr. An der Wende waren es nur noch 25 Sekunden. Trotz starker Probleme mit seiner alljährlichen Heuschnupfenallergie gab Siedlitzki nochmals alles und am Schluss fehlen nur 13 Sekunden auf den Gesamtsieg. Der ging wieder an Hinrichs (18) in 1:00:53 Stunden vor Siedlitzki (1:01:07) und Jakob Günther (VFL Oldenburg, 1:04:32). Seine Altersklasse gewann Siedlitzki überlegen mit fast sieben Minuten Vorsprung.

Einen überlegenen Sieg im Staffel-Wettbewerb – mit 100 Teams neuer Teilnehmer-Rekord – landete der Aller Express aus Verden mit Joachim Strobach, Marco Schlotter und Abiel Hailu. Alle drei zeigten wieder eine tolle Leistung und lagen am mehr als zweieinhalb Minuten vor den Tri Wölfen aus Stuhr, die sich wesentlich mehr ausgerechnet hatten.

Strobach schwamm den Rechteckkurs im Europahafenbecken. „Dass Neo erlaubt war, kam mir zu gute, denn damit bin ich schneller unterwegs“, freute sich der 58-Jährige. Den Vorteil brauchte er auch, dann zwei Tage vorher hatte ihn noch eine heftige Erkältung geplagt: „Ich konnte mein Team aber nicht im Stich lassen.“ Strobach kam als guter Siebter nach 8:36 Minuten aus dem Wasser. In der gut 500 Meter langen Wechselzone machte er zwei Plätze gut, obwohl das Barfußlaufen auf Beton und mit kalten Muskeln hart war.

Schlotter (41) war auf dem zweimal zu duchfahrenden 10 km-Rundkurs sehr gut drauf, nach gut vier Kilometern hatte er alle anderen Radfahrer überholt und bestimmte als Führender den Staffeltriathlon. Es baute den Vorsprung mit einem Schnitt von über 42 km/h immer weiter aus und hatte in der der Wechselzone gut 30 Sekunden Vorsprung heraus gefahren. Mit 28:32 Minuten fuhr der 41-Jährige auch die beste Zeit der Staffeln.

Hailu legte auf der Laufstrecke unglaublich schnell los. Auf den ersten Kilometern hatte der 21-Jährige im Schnitt 2:45 Minuten gerannt. Aber nach etwa drei Kilometern bekam Hailu Seitenstiche und musste deutlich Tempo rausnehmen. Dennoch lief er Bestzeit in 17:20 Minuten. So gewann der Aller Express auch diesen Wettkampf in Bremen überlegen in einer tollen Zeit von 57:22 Minuten vor den Stuhr Tri Wölfen in 59:58 Minuten.

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