U20-Volleyballer des TV Baden auf Platz zehn bei den Deutschen Meisterschaften

Sagajewskis Hoffnungen nicht ganz erfüllt

Badens U20-Volleyballer belegten bei den Deutschen Meisterschaften den zehnten Platz.

Baden - Trainer Peter-Michael Sagajewski klang nicht unzufrieden, sagte aber auch: „Ja, ich hatte mir etwas mehr erhofft. Aber vielleicht waren meine Hoffnungen zu groß.“ Letztlich musste sich Sagajewski mit der U20 des TV Baden bei den Deutschen Meisterschaften in Schwerin mit Platz zehn zufrieden geben.

„Eine bessere Platzierung haben wir in der Vorrunde liegen gelassen. Dennoch bin ich stolz auf meine Mannschaft. Denn sie hat sich gegen die Bundesligaclubs, in deren Reihen diverse Nationalspieler standen, sehr gut verkauft“, lobte Sagajewski.

Badens DM-Start ähnelte einem Sprung ins kalte Wasser. „Da viele meiner Spieler im Abiturstress gewesen sind, konnten wir in der kurzen Vorbereitung kein Testspiel absolvieren. Daher fehlt uns natürlich der Härtetest für Schwerin“, erklärte der TVB-Coach. Nach etwas unerwarteten Niederlagen gegen TGM Mainz-Gonsenheim (20:25, 16:25) und gegen VC Dresden (24:26, 25:19, 5:15) retteten sich die Badener mit einem 25:21, 25:23 gegen Bundesligaclub SCC Berlin in die nächste Runde.

„Wir starteten schwach, standen teilweise verklempt auf dem Platz. Gegen Dresden hätten wir gewinnen müssen, weil wir sie im zweiten Satz schwindelig gespielt haben“, so der Coach. Und dann strahlte er wieder: „Den Berliner Bundesliganachwuchs haben wir klar dominiert.“ In der Zwischenrunde trafen die Badener auf den TuS Kriftel, in dessen Reihen drei Nationalspieler standen.

Zwar sicherte sich der Außenseiter den ersten Satz, doch letztlich war Kriftel beim 25:23, 6:25, 10:15 doch eine Nummer zu groß. Am nächsten Tag ging es gegen DJK Delbrück, der mit 29:27, 25:21 bezwungen wurde. „Damit hatten wir den zehnten Platz schon mal sicher“, verdeutlichte Sagajewski. Im abschließenden Spiel gegen den VC Dresden ließ Badenes Trainer dann alle Akteure, die bis dahin nicht so viele Spielanteile hatten, spielen. „Ob Platz zehn oder neun war mir dann auch egal. Mir war wichtig, dass ich viele Spieler einsetze“, hielt sich die Enttäuschung nach der 0:2-Niederlage dann auch in Grenzen. Ein großes Lob hatte Sagajewski für Youngster Leander Schulz parat: „Obwohl wir ihn vom Außenangreifer zum Libero umfunktioniert haben, hat er klasse gespielt und uns als Team weitergeholfen.“ 

woe

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