Uphusen im Stau – und unglückliches 0:3 nach verspätetem Beginn bei Osnabrück II

Peek-Eigentor passt ins Bild

Unglücklicher Start: Mateusz Peek unterlief in Osnabrück ein Eigentor – sein TB Uphusen musste sich im ersten Oberliga-Match 0:3 geschlagen geben. J Foto: Hägermann

Uphusen - Auf der Hinfahrt im Stau gestanden, nach zu kurzer Warmmach-Phase und verspätetem Anpfiff dann kalt erwischt: Fußball-Oberligist TB Uphusen kassierte am Sonntag schon in der zweiten Minute das 0:1 – am Ende verlor die Muzzicato-Elf die erste Saisonpartie beim VfL Osnabrück II mit 0:3 (0:1). „Vor allem an den Laufwegen in der Offensive müssen wir weiter feilen. Gegen den Ball sieht das schon ganz gut aus“, zog Neu-Trainer Benedetto Muzzicato ein kurzes Fazit.

Bis auf wenige Phasen zeigte sich der Außenseiter ebenbürtig, das erkannte auch VfL-Coach Marko Tredup an. „Für dieses Lob können wir uns aber nichts kaufen. Wir müssen sehen, dass wir jetzt in den Rhythmus kommen, was angesichts von 17 neuen Spielern ja noch dauern wird“, so Muzzicato. Kaum hatte der Unparteiische angepfiffen, da erzielte Jonne Fischer das 1:0 für die Drittliga-Reserve – klassischer Fehlstart für die Arenkamp-Kicker.

Nach einer guten Viertelstunde bekam der Turnerbund das Match besser in den Griff, ließ jetzt kaum noch Chancen der Lilien zu. Woran es aber weiter hapert: Es fehlen im Aufbau die Ideen, die Offensiven suchen noch die entsprechenden Laufwege. So verpufften viele gut gemeinte Angriffe, weil der letzte Pass nicht ankam. Dennoch besaß Uphusen bis zur Pause zwei gute Chancen durch Mert Bicakcis Fernschuss und Benjamin Ciosanski, der sich prima durchgetankt hatte – der Erfolg stellte sich aber nicht ein.

Im zweiten Abschnitt leitete ein Ballverlust auf der linken Seite die Entscheidung ein, der VfL schaltete schnell um, den Querpass leitete zu allem Überfluss Mateusz Peek zum 0:2 ins eigene Tor (60.). Das passte irgendwie ins Bild der unglücklich verlaufenen Reise. Coach Muzzicato machte seinem Innenverteidiger allerdings keinen Vorwurf: „Er musste da runter gehen, weil hinter ihm ein Stürmer völlig frei stand. In dieser Szene zeigte sich die individuelle Qualität der schnellen Osnabrücker. Sie hatten zwei, drei Spieler aus dem Drittliga-Kader dabei.“ Für die Gäste vergab Stefan Denker die Chance zum Ehrentreffer. Nach einem weiteren Konter markierte dann Pascal Richter das 3:0 (82.). 

vde

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