TV Oyten unterliegt beim TuS Bothel erst kurz vor Schluss / „Jungs sind noch zu naiv“

1:2 – Pascal Döpkes Frühstart reicht nicht aus

Oytens Robel Gebregziabher (l.) sieht sich hier Bothels Gianfranco Cusimano gegenüber. Die Sammrey-Elf verlor 1:2. J Foto: Woelki

Oyten - Von Vincent Wuttke. Das tiefe Durchatmen bei Bezirksligist TuS Bothel war nach Abpfiff förmlich zu hören. Schließlich ist es auch am zehnten Spieltag kein schönes Gefühl, auf dem Abstiegsrelegationsplatz zu stehen. Mit einem 2:1 (0:1)-Heimsieg gegen den TV Oyten hat die Elf von Spielertrainer Christoph Meinke diesen am Sonntag aber verlassen und auch die kleine Durststrecke von drei sieglosen Spielen in Folge beendet. „Das war ein ganz wichtiger Erfolg für uns“, fand Meinke.

Für Oyten endete das Spiel hingegen doppelt bitter, denn die Entscheidung zu Gunsten der Botheler war erst drei Minuten vor dem Ende gefallen, als Cedric Ahrens eine überragende Vorarbeit von Luca Griech zum Dreier vollendete. „Wir sind eine junge Mannschaft und noch etwas zu naiv, dafür wurden wir bestraft“, trug TVO-Coach Axel Sammrey die Niederlage dennoch mit Fassung. Dabei war es lange Zeit seine Mannschaft, die den Ton angab und mit dem starken Regen deutlich besser zurecht kam. Schon nach sechs Minuten ging sie nach einem Flachschuss von Pascal Döpke in Führung. „Es lief eigentlich wie geplant, danach haben wir nur nicht das zweite Tor nachgelegt und viele Konter schlecht gespielt“, meinte Sammrey. Möglichkeiten hatte Oyten genug, doch die Schüsse von Jonas Willmann (18.) und Döpke (19.) verfehlten das Ziel. Nach 43 Minuten hatte Bothels Torwart Christian Riesebeck zudem Glück, dass seine missratene Faustabwehr keine Konsquenzen hatte und der Ball von Cedric Wagner am Pfosten vorbei hoppelte. Von Bothel hingegen kam fast gar nichts, nur ein Kopfball von Cedric Ahrens brachte das Tor der Gäste in Gefahr (39.). „Wir waren auch echt nervös. Es haben ja noch nicht einmal Pässe über zehn Meter funktioniert. Das lag schon auch daran, dass wir um die Tabelle wussten“, erklärte Meinke, der bereits nach 26 Minuten seinen Kapitän Bastian Hollmann mit muskulärrn Problemen auswechseln musste.

Sein Team wurde nach dem Wechsel aber besser, ohne sich reihenweise Großchancen zu erspielen. Der Ausgleich fiel aus heiterem Himmel. Ein langer Ball schien schon geklärt, doch Sebastian Wichern drosch das Leder aus 25 Metern über Oytens Schlussmann Benjamin Skupin hinweg in die Maschen (61.). „Wir wollten am Ende auch mehr und haben deshalb ja auch mit Patrick Lohmannn und Luca Griech offensiv gewechselt“, hatte Bothels Coach Christoph Meinke ein goldenes Händchen.

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