Verbandsligist TSV Daverden zahlt noch Lehrgeld – 31:37

Oldenburg noch eine Nummer zu groß

Auch wenn Daverdens Boyke Wilkens hier völlig frei zum Wurf kommt, blieb der Kreisläufer bei der 31:37-Niederlage gegen Titelfavorit Oldenburg ohne eigenen Treffer. J Foto: Hägermann

Daverden - Von Björn Lakemann. Mit der gezeigten Leistung zeigte sich Thomas Panitz, Trainer des Handball-Verbandsligisten TSV Daverden, „völlig zufrieden“. Dennoch setzte es beim verdienten 31:37 (13:18) gegen Titelaspirant TvdH Oldenburg im zweiten Spiel die zweite Niederlage für den Aufsteiger.

„Oldenburg war einfach einen Tick cleverer und hat sich vor allen Dingen nicht so viele einfache Fehler geleistet“, lautete die nüchterne Analyse von Thomas Panitz. Zufrieden zeigte sich Daverdens Trainer jedoch darüber, dass seine Mannschaft immer versucht hat das hohe Tempo des Favoriten mitzugehen. Und das gelang, abgesehen von den Oldenburger Sturm- und Drangphasen, auch ganz gut. Panitz: „In denen hat man dann den Unterschied zwischen einem Aufstiegsfavoriten und einen Aufsteiger gesehen.“ Der neunfache Daverdener Torschütze Marin Wrede, der einer starken Zerrung in der Wade trotzte, war ehrlich: „Die Verletzung habe ich bei der Menge an Adrenalin gar nicht so gemerkt. Aber Oldenburg war schon besser.“

Gleich zu Beginn hatte der TvdH auch ohne den erkrankten Ex-Daverdener Hannes Wünsch ein kleines Feuerwerk abgebrannt und durch den 13-fachen Torschützen Lukas Freese ein 8:3 (11.) vorgelegt. Zu viel für Panitz, der umgehend in Form einer Auszeit reagierte. „Ihr müsst jeden Wurf im hohen Tempo vorbereiten. Sonst bringt das alles nichts.“ Und seine Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Als der neunfache Torschütze Marin Wrede zum 7:9 (17.) einnetzte, folgte umgehend die Auszeit der von Vaidas Dilkas trainierten Gäste. Angeführt vom Ex-Bundesligaspieler Ivo Warnecke, der nicht nur fünf Tore erzielte, sondern auch seine Nebenleute immer wieder geschickt in Szene setzte, kontrollierten die Gäste wiederr das Spiel und setzten sich nach dem 10:13 (22.) durch Joost Windßuß bis zur Pause auf 18:13 ab.

Die Gastgeber zeigten sich davon jedoch nur wenig beeindruckt und lieferten der für das erste Heimspiel nur dürftigen Kulisse eine fulminante Aufholjagd. Als Marcel Wrede zum 27:30 (53.) traf, wurde es den Gästen zu bunt – Auszeit. Und die verfehlte ihre Wirkung nicht, denn danach setzte es für das Panitz-Team drei Gegentreffer in Folge zum vorentscheidenden 27:33. Dabei schwächelte ausgerechnet der bis dato so überzeugende Marin Wrede. Zunächst scheiterte er am Oldenburger Keeper, ehe er sich danach einen Passfehler leistete. Panitz reagierte zwar noch einmal mit einer Umstellung in der Deckung auf die offensivere 4:2-Variante, doch die kam zu spät. Das Jesper von Salzen sein erster Punktspieltreffer gelang, ging freilich unter. „Das ist zwar schön, aber ich hätte lieber bei einem Sieg getroffen“, war Daverdens Neuzugang ehrlich.

Tore TSV Daverden: Marin Wrede (9/3), Marcel Wrede (6), Meisloh (4), Tielitz (4), Windßuß (3), Beinker (2), von Salzen (1), Fleischer (1), Zeidler (1).

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