Landesliga: Fredenbeck III kommt

Morsum braucht einen Sieg gegen den Primus

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Träumt vom Sieg über den Meister: Morsums Michele Zysk. 

Morsum - Ein Erfolg gegen Primus VfL Fredenbeck III wäre für den abstiegsbedrohten TSV Morsum schon ein Brett, während der HSG Verden-Aller im Heimspiel gegen den TSV Altenwalde vielleicht nicht mal ein Erfolg hilft. Oben im Tableau der Handball-Landesliga will der Tabellenzweite TSV Daverden im letzten Heimspiel gegen Schlusslicht HSG Stedingen die restliche Zweifel am Aufstieg beseitigen. Einen Erfolg vor heimischer Kulisse steht auch für die SG Achim/Baden II auf der Agenda.

TSV Morsum - VfL Fredenbeck III (Sa., 18.30 Uhr). Für Haupttorschütze Michele Zysk zählt trotz einer in Spaden eingehandelten Schulterverletzung nur ein Sieg. „Im letzten Heimspiel müssen wir einfach gewinnen, um wichtige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren“, so der schnelle Linksaußen, der am Dienstag trotz Schmerzen schon wieder trainierte. Ans desaströse 14:44 an der Geest verschwendet auch Trainer Gerd Anton keine Gedanken mehr. „Wir sollten nicht den Fehler machen, uns am Hinspiel zu orientieren, denn da waren nur zwei Stammspieler mit von der Partie. Außerdem treten wir in eigener Halle ganz anders auf“, verweist der Übungsleiter auf acht Siege. Es ginge darum, dass der Gastgeber sein Spiel aufzieht: „Eine kleine Chance besteht in jedem Spiel, wir sollten nach vorne schauen.“

HSG Verden-Aller - TSV Altenwalde (Sa., 17 Uhr). Ein ganz dickes Brett hat die HSG um Teamsprecher Oliver Schaffeld zu bohren. Und das nicht nur angesichts der 32:39-Niederlage aus dem Hinspiel. Vielmehr könnte sogar ein Sieg zu wenig sein, wenn die Abstiegskonkurrenz nicht mitspielt. „In der Hinbegegnung haben wir unsere Chancen einfach nicht genutzt und eine wackelige Deckung gezeigt“, erinnert sich Schaffeld. Die Gäste von der Küste seien gut im Balltransport nach vorne und stünden stabil in der Deckung. Die jüngste Niederlage gegen Daverden habe Schaffeld in der Deckung als gar nicht so schlecht gesehen. „Doch mal wieder ist uns die mangelhafte Torausbeute zum Verhängnis geworden“, urteilte der HSG-Haupttorschütze. Es fehlt nur Rückraumakteur Finn Klimach (USA-Aufenthalt). Positives gibt es zudem aus Kreisen des Teams: Auch im Abstiegsfalle stünden sämtliche Spieler weiterhin zur Verfügung.

SG Achim/Baden II - TV Gut Heil Spaden (Sa., 16.45 Uhr). In Sachen Aufstiegsspiele gibt sich SG-Coach Karsten Krone noch verhalten. „Erst wenn da Vereinsnamen bekannt werden, kann ich an eine Aufstiegsrunde glauben“, verdeutlicht der Übungsleiter, der endlich wieder auf den routinierten Florian Schacht bauen kann. Das ist auch gut so, denn in Jannis Jacobsen und Mirco Ruff fallen Hochkaräter aus. Fragezeichen stehen noch hinter Kevin Albers und Tim Borm. Ihr Coach: „Gegen robuste Spadener kriegen wieder mal viele A-Jugendliche ihre Chance. Doch das wird eine harte Nuss. Zunächst mal werden wir das Spiel mit unserer 6:0-Abwehr beginnen.“ Das letzte Heimspiel findet mal wieder im Lahof statt und nicht nur Krone freut sich auf die „schöne Atmosphäre“ dort.

TSV Daverden - HSG Stedingen (Sa., 17.30 Uhr). Alles andere als ein Heimsieg käme schon einer Sensation gleich. Obwohl Daverden in Joost Windßuß, Daniel Beinker sowie Benjamin Fleischer (alle auf einer Hochzeit) drei Hochkaräter zu ersetzen hat. „Wir treten nur mit acht Feldspielern an. Doch die sollten in der Lage sein Stedingen zu putzen“, so Trainer Thomas Panitz, der sich nach dem definitiven Aufstiegsverzicht von Fredenbeck III bei einem Heimsieg Verbandsligist nennen darf: „Wir wollen den Sack in eigener Halle zumachen. Doch ich warne davor, die Stedinger zu unterschätzen, zumal sie befreit aufspielen können.“ Die große Party steigt nächste Woche in Horneburg, zu der ein großer Bus einsetzt wird. Dann sollte der Aufstiegs-Matchball allerdings gegen Stedingen schon verwertet sein. 

bjl

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