Badens Volleyball-Herren liefern im ersten Drittliga-Abenteuer starke Leistung ab

0:3 in Moers kein Beinbruch

Vor allem bei eigenem Aufschlag zeigten die Schützlinge von Coach Peter-Michael Sagajewski in Moers doch die ein oder andere Schwäche. Da gab es Redebedarf. J Archiv-Foto: von Staden

Baden - Zwar bekamen die Volleyball-Abenteurer des TV Baden zum Auftakt der Drittliga-Saison im Aufsteiger-Duell beim Moerser SC mit 0:3 eine auf dem ersten Blick doch deutliche Abfuhr erteilt, doch herrschte bei TVB-Trainer Peter-Michael Sagajewski und seinen Schützlingen auf der langen Rückfahrt nach Achim absolut keine Ernüchterung oder gar Trauerstimmung. „Ich bin sogar sicher, dass wir absolut auf dem richtigen Weg sind, wenn wir diese in Moers gezeigte Leistung konservieren und reproduzieren können!“

Verständlich der Optimismus des Übungsleiters. Denn in alle drei Sätzen verkauften sich die Badener enorm teuer, verlangten dem favorisierten Gastgeber alles ab und warfen ihn in mehr Verlegenheiten, als diesem lieb gewesen sein durfte. „Gerade zum Ende eines jeden Satzes zeigte der mit einstigen Bundesligaspielern bestückte Moerser SC Nerven, haderte mit den Schiedsrichtern. Da waren wir letztlich noch nicht clever genug, um das gandenlos auszunutzen“, so Sagajewski, dessen Team von rund 20 Fans im Bus begleitet wurde, „und die für eine Mega-Stimmung mit Klatschen, Trommel und Trompete gesorgt haben.“

Im ersten Durchgang gingen die Badener schnell in Führung, konnten diese aber nur kurz halten. Dennoch ließen sie nie abreißen, warfen die Hausherren in so manche Verlegenheit und hielten den Satz so lange offen, eher dieser dann aber doch mit 22:25 abgegeben werden musste. Satz zwei und drei war dann nichts für schwäche Nerven. Sagajewski: „Da war unglaublich viel Adrenalin, Leidenschaft und Herzblut drin!“ Letztlich aber waren die eigenen Aufschläge der Badener zu durchwachsen in den entscheidenden Momenten. So spielte der TVB-Coach nach einem 32:34 im zweiten Durchgang und bei 22:24 im dritten Satz seinen letzten Trumpf aus, brachte Neuzugang Luca Ahrendt bei eigenem Aufschlag. „Er hat uns cool zum Ausgleich gebracht, am Ende aber mussten wir uns dann 24:26 beugen in einem Spiel, das eigentlich hätte 3:2 für irgendwen enden müssen mit einem 47:45 im Schlusssatz. Das war eine Partie zweier Teams auf Augenhöhe“, so der TVB-Coach. 

vst

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