Titelverteidiger TV Oyten hält HSG Aller 1998 beim 5:2 auf Distanz

„Linke Hilfe aus dem Osten“ lässt XXL-Team jubeln – 6:3

Daumen hoch nach dem Triumph beim Oldieturnier am Freitagabend, von links: Per Theilig, Andreas Swalkiewicz, Björn Jacobsen und Jörg Elfers vom siegreichen Team XXL. - Foto: Lakemann

Daverden - Von Björn Lakemann. „Bis dato hatten wir freitags nur ganz selten so viel Leben in der Veranstaltung“, war Turnier-Mitorganisator Ralf Felden voll des Lobes über die Auftaktveranstaltung beim 39. Grün-Weißen Wochenende des TSV Daverden. Schließlich waren insgesamt stolze 25 Mannschaften der Einladung zum Oldieturnier gefolgt.

Darunter auch ein Team aus London. Zwar hatten „UCLU“ den Altersbonus noch nicht erfüllt, doch dafür waren die Handballer von der Insel auch ohne Wertung angetreten. In ihrem abschließenden Spiel kam es dann sogar zu einer internationalen Begegnung mit den Albis Foxes aus Zürich. Passender Weise hatten die Schweizer für alle ihre Gegner Präsente in Form von riesigen Schokoladen dabei. Somit gab es für die Briten zumindest etwas von den Eidgenossen geschenkt, die sich zuvor beim 3:7 als zu harte Nuss erwiesen hatten.

Interessant auch, wie Benjamin Fleischer vom Vorjahreszweiten „Team Hemelinger“ seine Torflaute an diesem lauen Sommerabend erklärte. „Ich bin doch auf Diät“, schmunzelte der Linkshänder, der mit seiner bunt gemischten Mannschaft letztlich auf dem dritten Platz landete. Dass Daverdens Rechtsaußen damit eine Tordiät meinte, verschwieg er geflissentlich. In der Hemelinger-Gruppe erwies sich der TSV Morsum in der Vorrunde als Hecht im Karpfenteich. Das Team von der anderen Weserseite war selbst erstaunt.

„Wir sind das erste Mal nach einigen Jahren wieder dabei, da wir in der Vergangenheit nicht genügend Spieler über 40 in unseren Reihen hatten“, erklärte Morsums Jan-Eike Nienstädt, der mit dem anständigen vierten Platz bei der Rückkehr auf das Daverdener Geläuf wohl leben konnte.

Im Semifinale war gegen den späteren Sieger Endstation. „XXL“ mit den Keepern Björn Jacobsen und Jörg Elfers war im Turnierverlauf im wahrsten Wortsinn übermächtig und überfuhr im Finale den TSV „ Intschede mit 6:3. Allerdings hatte sich der spätere Sieger aufgrund von personellen Problemen dafür auch Unterstützung von zwei Magdeburger Linkshänder ins Boot geholt. „Das war sozusagen linke Hilfe aus dem Osten“, klärte Elfers auf.

Im kleinen Finale revanchierte sich das Team Hemelinger gegen Morsum für die Niederlage aus der Vorrunde und gewann ungefährdet mit 11:6.

Bei den Damen „Ü35“ war indes das Revival-Team der HSG Aller 1998 um Rückraumschützin Kathrin Gerling das Überraschungsteam und kämpfte sich bis ins Endspiel vor. Dort wurden Gerling & Co. allerdings vom TV Oyten beim 2:5 die Grenzen aufgezeigt. Das Spiel um den dritten Platz war eine ziemlich einseitige Angelegenheit für den TSV Morsum, der die SG Bremen-Ost beim 12:4 regelrecht überrannte.

„Wir hatten genau das richtige Wetter und alle Oldies haben es den jüngeren Handballern schon mal gezeigt, wie es geht“, war Ralf Felden nach dem reibungslosen Turnierauftakt entsptrechend erleichtert. Nach den Spielen widmete sich die Oldie-Generation ihrer nächsten Kernkompetenz – der Party mit der Band Return.

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