Dauelser trifft in allen drei Länderspielen gegen Frankreich

Joel Wunsch: „Daran könnte ich mich gewöhnen“

In der Bundesliga für den HC Bremen aktiv, stand der Dauelser Handballer Joel Wunsch nun im Kader der Deutschen Nationalmannschaft (Jahrgang 2000) und spielte dreimal gegen Frankreich.

Verden - Von Björn Lakemann. Mächtig stolz zeigte sich der Dauelser Joel Wunsch nach seinen ersten Toren im Trikot der Deutschen Handball-Nationalmannschaft des Jahrgangs 2000 gegen Frankreich im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW). „Das sollen aber nicht die Letzten gewesen sein“, blickte Wunsch, der für den A-Jugend-Bundesligisten HC Bremen auf Torejagd geht, schon mal voraus.

Doch nicht nur die Tore, sondern vielmehr die Tatsache, dass Joel Wunsch in jedem der drei Testspiel gegen die Franzosen zum Einsatz kam, war schon ein großer Erfolg für den Dauelser. Hatte das große Talent in der ersten Partie „nur“ 15 Minuten auf der Platte gestanden, kam er zum Abschluss satte 45 Minuten zum Einsatz und erzielte dabei in jedem Ländervergleich einen Treffer.

Beim deutlichen 30:22 im dritten Match zeigten die Schützlinge des DHB-Trainertrios Carsten Klavehn, Jochen Beppler und Jaron Siewert eine hohe Wurfeffektivität und es gelang die Gegenstöße der Franzosen zu unterbinden. „Das Team hat sich gut gefunden und wir als Trainerteam konnten in der neuen Zusammensetzung sehr gut miteinander arbeiten“, resümierte Klavehn zufrieden.

Dabei hatte sich die DHB-Auswahl in ihrem ersten gemeinsamen Länderspiel noch extrem schwer getan. War es mit einem 14:15 für Wunsch & Co in die Pause gegangen, leuchtete letztlich nach 60 aufreibenden Minuten ein 28:27 von der Anzeigetafel. In den folgenden Trainingseinheiten arbeitete die DHB-Auswahl mit Joel Wunsch vor allem am Ausnutzen der Torchancen.

Doch auch im zweiten Vergleich in Selestat entwickelte sich ein enges Rennen. Obwohl es noch zu Beginn nicht danach ausgesehen hatte – 0:4. Erst nach diesem Rückstand fingen sich Wunsch & Co. und glichen zum 9:9 (21.) aus, ehe es mit einem 13:14 in die Pause ging. Bei der folgenden Ansprache in der Kabine hatten die DHB-Talente aber augenscheinlich gut zugehört und behaupteten sich noch mit 31:28.

„Positiv ist zu bewerten, dass wir uns nach verschlafener Anfangsphase zurück ins Spiel gearbeitet haben. Auch unsere Chancenverwertung war dieses Mal besser. Auch wenn wir den Rückraum der Franzosen nicht in den Griff bekommen haben“, fasste Bundestrainer Klavehn zusammen.

Alles in allem war es für Joel Wunsch ein unvergessliches Erlebnis: „Der Moment, in dem man auf dem Feld steht und dann die Nationalhymne hört – das ist schon Gänsehaut pur. Daran könnte ich mich gewöhnen. Von daher hoffe ich, dass ich einen guten Eindruck hinterlassen haben und auch zum nächsten DHB-Lehrgang im September in Saarbrücken eingeladenwerde.“

Doch jetzt gilt es erstmal bei einer eine Woche an der Ostsee die Akkus wieder aufzuladen. Schließlich wartet in Kürze nicht nur eine stressige Bundesliga-Saison mit der A-Jugend des HC Bremen, sondern eventuell auch der nächste Lehrgang.

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