Verden spät Punkt gegen Eintracht Lüneburg beschert

1:1 – Jaber löst den Jubel aus

Nicht oft im Vorwärtsgang – Jannes Bade (am Ball) rettete mit Verden aber noch ein 1:1 gegen Eintracht Lüneburg. - Foto: Bogner

Verden - Von Ulf von der Eltz. Die Spielertraube vor der Verdener Bank feierte, als hätte der FC gerade den Klassenerhalt in der Landesliga perfekt gemacht. Dabei gab es nur den späten Ausgleich (88.) gegen die SV Eintracht Lüneburg durch Sajieh Jaber zu bejubeln. Mit dem 1:1 (0:1) stoppten die Allerstädter am Sonntag ihre Pleitenserie – zu überschäumender Freude sah Trainer Sascha Lindhorst jedoch keinen Anlass.

Viel zu viel Glück hatten seine Kicker gehabt, dass die Partie nicht schon vorher entschieden war. Und selbst in der dritten Minute der Nachspielzeit stand Fortuna Pate für die Allerstädter: Ein Schuss von Alexander Beis trudelte von Innenpfosten zu Innenpfosten und sprang wieder zurück ins Feld. „Natürlich ist das ein glücklicher Punkt. Wir haben auch spielerisch zu wenig gebracht und kaum eine Chance herausgearbeitet“, bilanzierte Lindhorst nüchtern: „Das 1:1 hilft eigentlich nicht weiter, aber die Lüneburger sind nicht weiter weggezogen.“

Von Beginn an zeigten die Verdener ihre Marschroute, zogen sich zurück und lauerten mit Maximilian Schulwitz und Rafael Franco als Doppelspitze auf Konter – ihrer Situation angemessen. Problem dabei: Kamen sie mal in Ballbesitz, wurde nicht vernünftig nach vorne gespielt, weil niemand das Heft in die Hand nahm. Der Plan, mit Tyark-Hendryk Füst und später mit Lennart Uphoff schnell über die rechte Seite zu kommen, zeitigte keinen Erfolg. Auch durch die Mitte gelang es kaum, die Lüneburger zu überraschen. So blieben die Reiterstädter bis in die Schlussphase hinein ohne jegliche Chance.

Zu Beginn musste Stefan Wöhlke gegen Lennart Holzhütter (3.) und Beis (12.) retten, ein Freistoß von Phillip-Oliver Gruhn klatschte an den Pfosten (24.). Am 0:1 war der FC-Keeper dann maßgeblich beteiligt, als er einen Schuss von Gruhn aus über 30 Metern nach vorne abprallen ließ – Holzhütter bedankte sich mit der Eintracht-Führung (33.). Was Coach Lindhorst positiv sah: „Wir sind auch danach ruhig geblieben und nicht wild nach vorne gerannt wie schon öfters, als wie dann die nächsten Treffer schlucken mussten. Wichtig war, dieses Spiel irgendwie nicht zu verlieren.“

Da aber weiterhin dem Gast dicke Chancen zugestanden wurden, war es fast schon ein Wunder, dass die Verdener im Spiel blieben. Holzhütter nach Konter (55.), Kabay nach Ecke (66.), Mehl im Nachschuss (69.) – alle scheiterten an Wöhlke, der seinen Fehler wettmachte. Und schien der Schlussmann überwunden, scheiterten Kabay (79.) und Gruhn (86.) am eigenen Unvermögen. Mit dem ersten Schuss überhaupt auf SV-Keeper Menke sorgte Uphoff für einen Hoffnungsschimmer (87.). Als dann Jaber die Kugel nach zu kurzer Abwehr von Menke und Getümmel am Strafraum zum 1:1 versenkte, war das Glück perfekt.

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Hannover festigt Rang drei - St. Pauli holt Punkt

Hannover festigt Rang drei - St. Pauli holt Punkt

Weihnachtsmarkt in Diepholz

Weihnachtsmarkt in Diepholz

Meistgelesene Artikel

Derby-Dilemma nach Dreyers fataler Faustabwehr – 1:2

Derby-Dilemma nach Dreyers fataler Faustabwehr – 1:2

Joel Wunsch: „Das ist das beste Gefühl“

Joel Wunsch: „Das ist das beste Gefühl“

TV Oyten fehlt der Matchplan – 1:2

TV Oyten fehlt der Matchplan – 1:2

Florian Schrader beseitigt die letzten Zweifel – 3:1

Florian Schrader beseitigt die letzten Zweifel – 3:1

Kommentare