Fußballer gewinnen nach 36 Jahren wieder einmal den Kreispokal nach einem 3:1 über den TSV Dauelsen

SV Hönisch jubelt: Da ist der Pott

+
So sehen Sieger aus: Der SV Hönisch sicherte sich nach 36 Jahren wieder einmal den Kreispokal durch einen 3:1-Erfolg im Verdener Stadion gegen den Kreisliga-Rivalen TSV Dauelsen.

Verden - Von Dietmar Seesko. Der SV Hönisch ist neuer Verdener Fußball-Kreispokal-Sieger. Vor der für Kreisverhältnisse imponierenden Kulisse von gut 400 Fans, obwohl die Werder Profis schon am Vormittag trainiert hatten, holte sich das Team von Trainer Ricardo Seidel mit einem 3:1 (1:0) den begehrten großen Pott.

Bei prächtigem Sonnenschein und optimalen äußeren Bedingungen kam auch das mit Gerstensaft bis zum Rand gefüllte riesengroße Krombacher-Bierglas bei den durstigen Kickern des SV Hönisch bestens an. Die Siegerehrung wurde von weit über 200 Hönischer Fans im Rund des Verdener Stadions regelrecht zu einer Demonstration des Jubels und der Freude. Zu Recht. Denn unter dem Strich zeigte Hönich insbesondere im Schlussdrittel den besseren und effektiveren Fußball.

Das sah auch SVH-Coach Ricardo Seidel so: „Ein Lob gebührt der Organisation des NFV. Das war alles rund und stimmig. Wir haben mit einem gemeinsamen Frühstück den Tag begonnen. Nach dem Pokalgewinn nach 36 Jahren ist es klar – jetzt gibt es eine Sause. Es war über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel. Entscheidend war, dass wir in den letzten 20 Minuten noch eine Schippe drauflegen konnten. Da war Dauelsen doch platt.“ Als ganz fairer Verlierer zeigte sich Dauelsens Coach Matthias Treppe. „Pech, dass wir nach dem Lattenkracher von Julian Gürlich im Gegenzug das 0:1 kassieren. In der zweiten Halbzeit kamen wir schwer in Tritt. Es war ein zähes Spiel von beiden Seiten“, sah Matthias Treppe ein Spiel mit Licht und Schatten.

Mit seiner Analyse lag der Dauelser Trainer aber goldrichtig. In der Tat sahen die Zuschauer vereinzelnd starke Ballpassagen, denen prompt aber auch viele technische Fehler und Fehlpässe folgten. Ein sehenswert technisch gutes Spiel war über weite Strecken Mangelware. Doch wer wollte es schon den Spielern verdenken, immerhin stand jedem die Finalanspannung ins Gesicht geschrieben.

Dauelsen begann durchaus selbstbewusst. Hatte durch einen Kopfball von Sascha Hohl die erste Torchance (19.). Pech hatte Julian Gürlich, der nach einer sehenswerten Kombination am Querbalken scheiterte. Im Gegenzug konnte Hammat Turgay aus der Nahdistanz zum 1:0 (39.) einschieben. Fast wäre Dauelsen noch vor dem Pausenpfiff zum Gleichstand gekommen. Thomas Grehn und Marcel Fischer vergaben jedoch. Ab der 60. Minute wurde Hönisch gegen die konditionell immer schwächer werdenden Dauelser überlegener. Mit einer Ausnahme. Mit einem 20-Meter-Kracher ins kurze Eck glich Marcel Fischer zum 1:1 (66.). Fischer hatte sogar Dauelsens Führung im Visier. Stolperte aber am Ball vorbei (76.). Endgültig auf Siegkurs war Hönisch, als Janik von Hollen aus dem Gedränge das 2:1 (78.) gelang. Letzte Zweifel am Pokalsieg beseitigte Moritz Ackermann, der nach einem feinen Solo eiskalt zum 3:1 (86.) vollstreckte.

Das sind die Kandidaten für die Rosberg-Nachfolge bei Mercedes

Das sind die Kandidaten für die Rosberg-Nachfolge bei Mercedes

Kruse mit Turban: Werder-Training am Mittwoch

Kruse mit Turban: Werder-Training am Mittwoch

Klassische Weihnachtsdeko im Trend

Klassische Weihnachtsdeko im Trend

Die besten iOS-Apps des Jahres 2016

Die besten iOS-Apps des Jahres 2016

Meistgelesene Artikel

Kato Tavan – jetzt wird er ein Verdener

Kato Tavan – jetzt wird er ein Verdener

Das Aus: SG und Aevermann trennen sich

Das Aus: SG und Aevermann trennen sich

Handball-Regionstag: Gollnow und Caesar in Doppelfunktion

Handball-Regionstag: Gollnow und Caesar in Doppelfunktion

TB Uphusen spielt beim 1:3 gegen Heeslingen wie ein Absteiger

TB Uphusen spielt beim 1:3 gegen Heeslingen wie ein Absteiger

Kommentare