39. GWW in Daverden: TV Oyten Vampires verteidigen ihren Titel – 8:6

Hemmerich macht den Unterschied

Nach dem anstrengenden Wochenende, welches bei dem einen oder anderen auch seine Spuren hinterlassen hatte, reichte die Kraft auf Seiten der siegreichen und platzierten Teams zumindest noch für das obligatorische Siegerfoto im Rahmen der 39. Auflage des GWW in Daverden. - Foto: Hägermann

Daverden - Von Kai Caspers. Im vergangenen Jahr hatte sich die Uni Magdeburg im Finale des 38. GWW in Daverden noch denkbar knapp geschlagen geben müssen. Dieses Mal machten es die Jungs um den Ex-Achimer Ole Harms besser und setzten sich in der Herren A-Konkurrenz passend zu ihrem zehnjährigen Turnierjubiläum durch ein 7:5 über den FC Sao Geilo die Krone auf. Bei den Damen A gab es hingegen erneut kein Vorbeikommen an den TV Oyten Vampires, die ihren Titel durch ein 8:6 über Aschersleben verteidigten.

Die Endspiele – sie waren für Ralf Felden der krönende Abschluss einer guten Veranstaltung mit insgesamt 76 Mannschaften. „Das Turnier hat wieder einmal ganz deutlich gezeigt, dass Sport und Spaß eng beisammen liegen können. Ich habe ausnahmslos faire Spiele gesehen und erfreulicherweise gab es auch keine größeren Verletzungen. Zum Glück hat mit Ausnahme der wenigen Regentropfen am Sonntag auch das Wetter sehr gut mitgespielt“, zog der Verantwortliche des Orga-Teams ein überaus zufriedenes Fazit.

Allerdings wollte er dabei nicht von Perfektion sprechen. Und das aus gutem Grund: „Wenn es wirklich perfekt gelaufen wäre, könnten wir uns jetzt ja in Ruhe zurücklehnen und nächstes Jahr alles wieder genauso machen. Und das wäre langweilig. Außerdem gibt es bekanntlich immer etwas zu verbessern. Darüber sind wir uns im Klaren.“

Auch wenn der eine oder andere Spieler am Schlusstag in Daverden aufgrund der zusätzlichen Belastung zu späterer Stunde am Samstagabend leicht angeschlagen wirkte, zeigten die Finalisten noch einmal guten Handball. Dabei kam es bei den Herren zum zweiten Duell zwischen der Uni Magdeburg und dem FC Sao Geilo um den Achimer Sören Meier.

Lisbeth Balters ist in dieser Szene nicht zu stoppen und erzielt einen Treffer für die TV Oyten Vampires im Halbfinale gegen den Lokalrivalen TSV Morsum. - Foto: Hägermann

Und „Eisen“ hatte vor dem Anpfiff kein gutes Gefühl. „In der Gruppe haben wir eine richtige Reise gekriegt. Da müssen wir schon deutlich zulegen.“ Zumindest zu Beginn hatte es jedoch nicht den Anschein, als sollte der FC Meiers Worten Taten folgen lassen – 1:4. Erst nach diesem Rückstand kam der Vorjahresdritte besser in Fahrt und glich zum 5:5 aus.

Als Torhüter Miron Biruski dann auch noch einen Siebenmeter parierte, hätte die Partie sogar komplett kippen können. Aber daraus wurde nichts, denn Magdeburgs Andreas Swalkiewicz übernahm nun die Verantwortung und machte mit einem Doppelpack zum 7:5-Endstand den Jubiläumstriumph perfekt. Im kleinen Finale behauptete sich Daverden A 98 gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen.

Bei den Damen A waren die TV Oyten Vampires einmal mehr das Maß aller Dinge. Angeführt von Julia Otten zeigte der Titelverteidiger bereits im Halbfinale dem Lokalrivalen TSV Morsum klar die Grenzen auf. Deutlich mehr Gegenwehr gab es für die Vampires jedoch im Endspiel gegen den HC Aschersleben. Zwar legte der Turnierfavorit schnell ein 2:0 vor, doch danach entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Nach dem 2:2 zur Pause war es am Ende TVO-Torhüterin Birte Hemmerich, die in den entscheidenden Momenten den Unterschied ausmachte und großen Anteil am verdienten 8:6-Erfolg der Oytenerinnen hatte. Auf Platz drei landete der TSV Morsum, gefolgt vom TuS Bergen.

Bei den Herren B kam es zu einem kreisinternenen Finale. In diesem behauptete sich Schackis B-Jugend in einem tollen Spiel mit 12:9 über den TSV Daverden. Den dritten Platz sicherte sich PET Action durch ein 9:5 über die Trainingsgruppe 2. In der Damen B-Konkurrenz gewann PET-Female, gefolgt von Jade (Busen) Wunder, der HSG Bruchhausen/Vilsen und Nothing Toulose.

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