Etelser sagte den 3:1-Erfolg im Derby beim TSV Ottersberg voraus / Just kritisiert Zweikampfverhalten

Gloger hatte den richtigen Riecher

Auch wenn sich Aykut Kaldirici (rechts) hier gegen Etelsens Maximilian Jäger behauptet, vermochte der Ottersberger im Landesliga-Derby keine entscheidenden Akzente zu setzen und kassierte mit seinem Team eine verdiente 1:3-Niederlage. J Foto: Woelki

Ottersberg - Von Kai Caspers. Auch wenn seine Mannschaft in der Schlussphase des Landesliga-Derbys beim TSV Ottersberg beim Spielstand von 3:1 eine Chance nach der anderen versemmelte, hatte der gesperrte Mario Gloger ziemlich gute Laune. „Ich habe ja schließlich 3:1 getippt. Daher muss es ja auch so bleiben“, grinste der Mittelfeldmotor des TSV Etelsen und versprach seinem Team dafür eine Kiste Bier.

Auch Bernd Oberbörsch konnte sich im Anschluss ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Allerdings ging das eher in eine andere Richtung als bei Gloger. „Mitunter hatte ich fast schon das Gefühl, als wollten wir die Tore nicht schießen. Das war ja schon nicht mehr feierlich, was wir für Chancen ausgelassen haben“, schüttelte der Etelser Trainer nur den Kopf. Da sich das aber nicht negativ bemerkbar machte, hielt sich sein Ärger auch in Grenzen: „Wir sind eindeutig wieder in der Spur und spielen vor allen Dingen endlich wieder Fußball. Daher spielt es für mich auch nur eine Nebenrolle, dass wir deutlich höher hätten gewinnen müssen.“

Ganz anders gestaltete sich da schon die Gemütslage bei Ottersbergs Trainer Torsten Just. „Wir haben ein katastrophales Zweikampfverhalten an den Tag gelegt. Darüber hinaus waren wir nicht bissig genug. Etelsen war einfach geiler auf den Ball und hat daher auch völlig verdient gewonnen“, fand Just deutliche Worte.

Dabei hatten die Ottersberger ganz gut begonnen und durch Jan Schröder auch zwei gute Chancen (3./15.), um in Führung zu gehen. Die blieben jedoch ungenutzt und in der Folge erwiesen sich die Etelser als das deutlich reifere Team. Dennoch bedurfte es schon gütiger Mithilfe der Gastgeber, ehe sich das auch im Ergebnis ausdrückte. Das 0:1 (21.) resultierte aus einem langen Einwurf, der bei Thomas Schuldeis landete. Der hatte im Ottersberger Strafraum alle Zeit der Welt, um sich noch einmal zu drehen und platziert abzuschließen. Nur fünf Minuten später das 0:2. Und wieder pennte die gesamte Hintermannschaft der Gastgeber, als Yannick Funck bei einem Eckball am langen Pfosten schlichtweg vergessen wurde und aus kurzer Distanz einköpfen konnte. Nach dem Wechsel hätten die Etelser frühzeitig alles klar machen können, vergaben jedoch beste Chancen. Die Strafe ließ nicht lange auf sich warten, denn nach einem schönen Angriff über die linke Seite verkürzte Daniel Moderau auf 1:2 (55.). Einen Querpass von Micha Langreder vollendete Kato Tavan zum 1:3 (65.) und machte damit den Deckel drauf. Das es am Ende bei diesem Ergebnis blieb, hatten die Ottersberger nur der katastrophalen Chancenverwertung der Etelser zu verdanken.

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