6. „Magic-TT-Cup“: Peter Franz macht Titel-Hattrick in Oyten perfekt / Peter: „Haben uns etabliert“

Der Favorit wankt, fällt aber nicht

Der Ex-Nationalspieler Peter Franz musste sich bei seiner dritten Teilnahme in Oyten schon mächtig strecken, ehe er dann aber doch durch einen 3:2-Finalerfolg seinen Hattrick perfekt machte.

Oyten - Von Kai Caspers. Der Hattrick ist perfekt: Mit Peter Franz setzte sich erneut der große Favorit die Krone beim 6. „Magic-TT-Cup“ in Oyten in der Herren A-Konkurrenz auf. Allerdings musste sich der Ex-Nationalspieler bei seinem dritten Triumph in Serie schon gewaltig strecken, ehe der 3:2-Finalerfolg über Dwain Schwarzer vom Regionalligisten TSV Schwalbe Tündern perfekt war.

Heiko Wittlich und Martina Wenger waren nur zwei der vielen Oytener Helfer, die großen Anteil am gelungenen Turnier hatten.

Kein Wunder, dass Franz im Anschluss der Leistung seines Konkurrenten Respekt zollte. „Dwain hat wirklich gut gespielt und mir alles abverlangt. Und nachdem ich den ersten Satz etwas unglücklich verloren habe, war es dann nicht einfach. Zumal ich in den vergangenen beiden Jahren ja kaum noch trainiert habe“, war Franz die Erleichterung nach dem 9:11, 11:5, 9:11, 11:6, 11:6-Erfolg im Duell der Linkshänder deutlich anzusehen. Etwas enttäuscht zeigte sich der Ex-Nationalspieler indes nach seinem Auftritt im Doppel an der Seite des Lokalmatadoren Klaus Sobing vom TV Oyten. „Das erste Spiel kam wohl noch etwas zu früh für mich. Da war meine Leistung einfach nicht gut“, hätte er sich die 1:3-Niederlage gegen Finn Oestmann/Rene Reißig (Hutbergen/Neurönnebeck) gerne erspart. Dennoch zog der Bremer einmal mehr ein positives Fazit. „Es hat wieder Spaß gemacht. In Oyten herrscht einfach eine gute Atmosphäre und auch die Organisation hat wie immer reibungslos geklappt“, wollte Franz eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr dann auch nicht ausschließen.

Der Hutberger Finn Oestmann, demnächst im Ritterhuder Trikot, kam bei den Junioren im Doppel auf den dritten Platz.

Eine Aussage, die die Organisatoren des TV Oyten um Martin Peter gerne zur Kenntnis nahmen. „Das zeigt doch, dass wir uns mittlerweile in der Turnierszene etabliert haben. Allerdings ist dafür auch jede Menge Arbeit nötig, um eine Veranstaltung in dieser Größe mit über 500 Teilnehmern auf die Beine zu stellen. Daher kann ich allen Helfern und Sponsoren auch nur danken. Denn ohne sie wäre das alles gar nicht möglich gewesen“, stand Peter die Anstrengung nach den drei Turniertagen zwar deutlich ins Gesicht geschrieben, doch schon jetzt freut er sich mit dem gesamten Orga-Team auf die 7. Auflage im kommenden Jahr. Und dann hoffentlich auch wieder mit einer Damen A-Konkurrenz, die dieses Mal mangels Masse abgesagt werden musste.

Florian Uchtmann (vorne) und MarioZimmermann (beide TSV Otterndorf) mussten sich im Doppel bei den Herren C erst im Halbfinale geschlagen geben. J Fotos (4): Hägermann

Sportlich hatten nicht nur die Herren A etwas zu bieten, sondern auch in allen anderen Klassen gab es hochklassiges Tischtennis zu sehen. Für das sportliche Highlight aus lokaler Sicht sorgte dabei Daniel Glüß vom gastgebenden TV Oyten. Kurzfristig eingesprungen, sicherte sich der Lokalmatador an der Seite von Rene Reißig (Neurönnebecker TV) den Doppeltitel bei den Herren B. Gleich drei zweite Plätze gab es für Tingli Li-Reimers (TV Oyten). Bei den Damen B unterlag sie erst im Finale der favorisierten Julia Kniest (SV Werder Bremen) mit 12:10, 9:11, 13:11, 7:11, 7:11. Und auch im Doppel an der Seite von Wiebke Verst (Delmenhorst) unterlag sie im Endspiel mit 1:3-Sätzen. Ebenfalls erst im Finale unterlag Li-Reimers an der Seite ihrer Teamkollegin Martina Wenger bei den Seniorinnen Ü40. Weitere Plätze auf dem Podium gab es für Franz König und Frank Mindermann (beide Oyten) im Doppel Herren B. Bei den Junioren sicherten Finn Oestmann und Matthias Wajan (TTC Hutbergen/TSV Dauelsen) den dritten Platz. Das Duo aus dem Kreis Verden unterlag im Halbfinale den klaren Favoriten und späteren Siegern Dwain Schwarzer und Sepehr Bidari. In der erstmals ausgetragenen Mixed-Konkurrenz überstanden lediglich Martina Wengger und Klaus Sobing (beide Oyten) die Vorrunde, ehe im Viertelfinale dann aber Endstation war.

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