Nach 0:1 gegen Treubund immer noch nicht gerettet / Reiners verschießt Strafstoß

Etelsen: Nerven liegen blank

Wieder einen Schritt schneller: Lüneburgs Ali Halawi (links) bereinigt die Szene gegen Kato Tavan. Durch die 0:1-Heimpleite ist der TSV Etelsen immer noch nicht gerettet. J Foto: Hägermann

Etelsen - Von Ulf von der Eltz. Sie lagen teilweise am Boden, als wären sie gerade abgestiegen – dabei steht noch ein Match aus: Fußball-Landesligist TSV Etelsen brachte sich am Sonntag durch eine 0:1 (0:1)-Heimpleite gegen den MTV Treubund Lüneburg selbst noch ein bisschen in die Bredouille. Während die Gäste ihren Klassenerhalt wie eine Meisterschaft feierten, geht bei den Schlossparkkickern nach fünf verlorenen Heimspielen in Folge plötzlich wieder die Angst um.

Zwar liegen sie drei Punkte vorm TV Jahn Schneverdingen und haben ein um elf Treffer besseres Torverhältnis – aber den Blau-Weißen steht zum Saisonabschluss der schwere Gang zum FC Eintracht Cuxhaven bevor. Und Schneverdingen, auf dem ersten Abstiegsplatz, könnte die Sache mit einem hohen Sieg bei Schlusslicht MTV Dannenberg noch einmal richtig spannend machen. „Eine ganz gefährliche Gemengelage. Die Situation ist komplizierter als wir sie haben wollten“, herrschte bei Trainer Bernd Oberbörsch Niedergeschlagenheit.

Und ein großes Teil Enttäuschung, weil seine Schützlinge bis in die Schlussphase hinein kaum Widerstand geleitet hatten: „Dabei stand nominell eine starke Truppe auf dem Platz, auch wenn wir kurzfristig die angeschlagenen Pascal Kubiak und Yannik Funck aus der Startelf nehmen mussten. Darüber hinaus biss Jakob Glaser auf die Zähne. Aber einige schlichen so über den Platz – da weiß ich nicht, ob und wie sie sich auf das Spiel vorbereitet haben.“ Wobei der Sottrumer einstreute, dass es für die Jungs natürlich von Woche zu Woche schwieriger geworden sei bei den vielen Spielen: „Letztlich ist es auch alles eine Nervensache.“

Nach zwei guten Chancen durch Max Altevoigt (10.) sowie Mirko Radtke (11.), die an Keeper Merlin Jähner scheiterten, nahm Lüneburg mehr und mehr das Heft in die Hand. Die Salzstädter wirkten wesentlich bissiger, ihnen war anzumerken, dass sie zumindest den rettenden Punkt mit aller Macht wollten. Und sie hatten Glück, dass Schiri Feyer (Schwanewede) einen aus Oberbörschs Sicht „lustigen“ Strafstoß pfiff. Beim Zweikampf mit Glaser ging Daniel Horn zu Boden, obwohl der Lüneburger laut Oberbörsch in den Etelser reingelaufen war. Steffen Hattendorf verwandelte zum 0:1 (18.).

Bezeichnend für die blank liegenden Nerven bei der Heimelf: Bastian Reiners scheiterte in der Endphase mit einem an Kubiak verwirkten Strafstoß an Jähner (79.). Einen Vorwurf wollte ihm sein Coach aber nicht machen: „Da kannst du froh sein, dass sich überhaupt einer den Ball schnappt.“ Das 1:1 wäre auch für Etelsen die sichere Rettung gewesen.

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