Armsener startet für Österreich bei der Duathlon-WM

Christian Siedlitzki kann es kaum noch abwarten

Christian Siedlitzki ist bestens vorbereitet und träumt insgeheim vom WM-Titel für Österreich.

Armsen - Nachdem der in Armsen lebende Österreicher Christian Siedlitzki bei der EM in Kalkar Silber geholt hatte, will der gebürtige Österreicher Sonntag, 5. Juni, bei der ITU Duathlon Weltmeisterschaft im spanischen Avilés in der Altersklasse 50-54 über die Sprintdistanz (5 Kilometer Laufen, 21 Kilometer Radfahren, 2,5 Kilometer Laufen) wieder ganz vorne mitmischen und träumt insgeheim sogar vom Titel.

Die Zuversicht auf Seiten Siedlitzkis – sie kommt nicht von ungefähr. „Zuletzt habe ich alles der WM untergeordnet und sogar den Qualifikationswettbewerb für die Triathlon-EM in Österreich sausen lassen. Und sollte ich bis dahin gesund bleiben, rechne ich mir auch ganz gute Chancen aus. Zumal Spanien in der Vergangenheit für mich immer ein gutes Pflaster gewesen ist“, erinnert der Armsener an seinen WM-Titelgewinn 2011 sowie die Vizemeisterschaft 2014 und den dritten Platz im vergangenen Jahr bei den Europameisterschaften.

In Avilés sind 45 Athleten aus 10 Nationen in Siedlitzkis Altersklasse gemeldet. Neben vielen Spaniern kommt ein Großteil der Starter aus Großbritanien. Darunter auch der Engländer Wayne Alyesbury, der sich im April bei den Europameisterschaften in Kalkar vor Siedlitzki die Krone aufgesetzt hat. „Natürlich ist Alyesbury einer der Mitfavoriten auf den Titel. Letztlich wird aber vermutlich die Tagesform den Ausschlag geben“, ist der gebürtige Österreicher überzeugt.

Gespannt ist Siedlitzki, wie sich eine Änderung im Regelwerk auf den Wettkampf auswirken wird. Denn erstmals ist bei dieser WM das Windschattenfahren freigegeben, da laut dem internationalen Verband bei der enormen Leistungsdichte und der Vielzahl an Sportlern eine Kontrolle nicht mehr möglich ist. Daher rechnet der Armsener auch mit einem sehr von Taktik geprägten Rennen. „Fraglich ist, welche Altersklassen gemeinsam starten. In meiner Altersklasse gehöre ich sicherlich zu den Schnellsten. Aber sollten wir mit den jüngeren Athleten zusamen starten müssen, werden die ersten fünf Kilometer verdammt schnell und es könnte ein Loch zu meinen Mitkonkurrenten entstehen. Beim Radfahren heißt es dann Kräfte sparen, um dann auf den abschließenden 2,5 Kilometern noch einmal richtig Gas geben zu können“, strotzt Siedlitzki jedoch vor Selbstbewusstein. „Ich bin bestens vorbereitet und fühle mich gut. Daher freue ich mich auch schon auf den Wettkampf und werde ihn genießen.“ J kc

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