Vorstand der Bierdener Fußballer plant einen völligen Neuanfang / Erste Zugänge

„Alleingänge wird es bei uns nicht mehr geben“

Daumen hoch für einen Neustart beim TSV Bierden, von links: Trainer Stephan Bierstedt-Bruhn, die beiden Vorstandsmitglieder Torsten Rehling und Christoph Gerlach, Trainer Uwe Rechten sowie der seit Februar neue Spartenleiter Olaf Blöthe. J Foto: von Staden

Bierden - Von Frank von Staden. Geht es nach dem am 15. Februar 2016 neu gewählten Vorstand, dann beginnt für die Fußballer des TSV Bierden mit dem Anpfiff der anstehenden Saison quasi die Stunde null. Denn nach vielen Querelen, Missverständnissen und auch zahlreichen Weggängen von Herren-Spielern soll nun die Reset-Taste gedrückt und ein totaler Neustart gemacht werden.

„Wir wollen jetzt ein Kartenhaus aufbauen, dass nicht sofort wieder beim ersten kleinen Sturm zusammenbricht“, sagt da Olaf Blöthe, der bei den Bierdener Fußballern das Amt des 1. Vorsitzenden von Friedhelm Hark übernommen hat. Damit diese Aussage dann nicht nur Wunschdenken bleibt, hat der 47-Jährige eine Führungscrew um sich geschart, der er blind vertraut. Und die kraftvoll mit anpacken will, damit das gekenterte Flaggschiff der Blau-Weißen – bekanntlich stieg die als Titelfavorit in die vergangene Saison gestartete 1. Herren aus der Kreisliga ab – so schnell wie möglich wieder flott gemacht werden kann. „Was aber nicht heißt, dass wir unsere anderen Mannschaften nur so nebenbei laufen lassen. Wir haben bereits und werden auch noch in Zukunft alles dafür tun, damit sämtliche Teams personell gut bestückt sein werden“, so Blöthe. Damit es dann auch bei der Ü32 nicht wieder zu Engpässen kommen wird, wurde mit Ortsnachbar TB Uphusen eine Spielgemeinschaft eingegangen.

Wichtig ist Blöthe als auch seinen beiden Stellvertretern Christoph Gerlach (1.) sowie Torsten Rehling (2.), dass der Verein vor allem die zuletzt eher negativen Schlagzeilen ver- als auch aufarbeitet. „Der personelle Aderlass, den wir vor allem in unserer 1. Herren in den letzten Monaten verkraften mussten, kann am Ende auch positiv für uns sein. Denn übrig geblieben sind diejenigen, die sich mit dem Verein identifizieren. So haben wir zuletzt immer stärker spüren können, dass es wieder ein Wir-Gefühl bei uns gibt. Und das Verhältnis zwischen 1. und 2. Herren immer besser wurde“, glaubt da der 32-jährige Rehling, der selbst die abgelaufene „Seuchensaison“ mitgemacht hat, eine verheißungsvolle Trendwende erkannt zu haben.

Selbst das Hickhack um Trainer Stephan Bierstedt-Bruhn – zur Winterpause entlassen und durch Uwe Rechten ersetzt, dann doch wieder zurückgeholt – haben die Bierdener vernünftig aufgearbeitet. Rechten: „Ich habe schnell gespürt, dass Stephans Demission nicht im Sinne der Mannschaft war. Also habe ich mit Olaf gesprochen. Die Rückholaktion hat uns gut getan. Stephan und ich ergänzen uns optimal.“ Und Blöthe hängt vielsagend an: „Solche Alleingänge wie in diesem Fall wird es bei uns nicht mehr geben!“

Neu in Bierden: Martin Fisch.

Dafür aber bereits einige positive Meldungen. So bleiben Leistungsträger wie Dennis Vöge oder auch Lüder Helms trotz des Abstieges dem TSV erhalten, zudem haben sich bereits Neuzugänge wie Martin Fisch (Torwart TSV Ottersberg II), Furkan Taskaya (A-Jugend TSV Uesen) oder auch Marcel Horch (OT Bremen) angemeldet. Die ersten Karten für das runderneuerte Haus stehen also schon.

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