Lüneburger Fußball-Staffel drohen kommende Saison nun sechs Absteiger

Der Albtraum Landesliga

Verden - Da ist die Landesliga-Saison gerade einmal beendet, schon wirft die neue ihre langen Fußball-Schatten voraus. Und die sind mehr als dunkel für die teilnehmenden Teams aus der Lüneburger Staffel. So droht ein noch härterer Abstiegskampf, als er es bisher schon in den vergangenen Jahren war.

Nach aktuellem Stand muss die höchste Liga auf Bezirksebene in der kommenden Saison nämlich mit 18 Teams an den Start gehen. Das heißt: Um die Sollstärke von 16 Vereinen in der darauffolgenden Saison wieder zu erfüllen, wird es nun sechs statt bisher fünf Absteiger geben. Grund dafür sind gleich drei Oberliga-Absteiger (Teutonia Uelzen, TB Uphusen und Heeslinger SC), die die Landesliga zusätzlich aufblähen.

Heißt also: Es gibt 17 aktuelle Landesligisten, einen Aufsteiger in die Oberliga (SV BW Bornreihe), fünf Absteiger (MTV Dannenberg, TuS Zeven, TuS Celle FC, SV Ahlerstedt/Ottendorf und TV Jahn Schneverdingen). Macht ergo elf verbleibende Landesligisten. Dazu kommen Heeslingen, Uphusen, Uelzen und zudem die Meister die vier Lüneburger Bezirksligen (Tus Bodenteich aus der Bezirksliga 1 – der eigentliche Erstplatzierte SV Emmendorf verfügt nicht über ausreichend viele Jugendmannschaften und darf daher nicht aufsteigen, TV Meckelfeld aus der Bezirksliga 2, SV Komet Pennigbüttel aus der Bezirksliga 3 und SG Stinstedt aus der Bezirksliga 4). Macht summa summarum 18 Landesligisten in der Saison 2016/17.

Allerdings: Am Ende könnte dieses Szenario dann doch nicht so hammerhart eintreffen. Denn sollte der 1. FC Germania Egestorf-Langreder als Oberliga-Zweiter in der Relegation zur Regionalliga einen der beiden Aufstiegsplätze ergattern, würde die Oberliga Niedersachsen ihre Sollstärke von 16 Teams wieder erreichen, da der Regionalliga-Absteiger Goslarer SC wie bereits berichtet nicht für die Oberliga gemeldet hat und somit in die Landesliga Braunschweig durchgereicht wird. Damit gibt es ergo einen Oberliga-Absteiger weniger. Diesen „Hoffnungsplatz“ hat der Heeslinger SC inne.

Will die Landesliga Lüneburg also weiterhin mit 17 Teams und fünf Regelabsteigern in die Saison 2016/17 gehen, heißt es morgen, 1. Juni, kräftig die Daumen drücken, wenn die erste Runde im Aufstiegsrennen zur Regionalliga stattfindet.

Dabei müssen die Egestorfer um 19.30 Uhr beim Bremer SV antreten, der vom Oytener Klaus Gelsdorf gecoacht wird. Die andere Partie lautet Altona 93 gegen SV Eichede. 

vst

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