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„Mit so einem Start war nicht zu rechnen“

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Mit dem TVO in der Erfolgsspur: Trainer Marius Brandt.
Mit dem TVO in der Erfolgsspur: Trainer Marius Brandt. © Mediengruppe Kreiszeitung

Oyten - Weiter ungeschlagen in der Handball-Landesklasse der Herren sind der TV Oyten und der TSV Daverden II, die in der aktuellen Tabelle ganz vorne zu finden sind. Während der TVO seine Heimpartie gegen die SG Buntentor/Neustadt souverän mit 32:24 gewann, mussten sich die Daverdener mächtig strecken, ehe das 29:28 beim ATS Bexhövede unter Dach und Fach war.

TV Oyten - SG Buntentor/Neustadt 32:24 (18:10). Die Gastgeber feierten einen Start-Ziel-Sieg und untermauerten damit ihre gute Verfassung. „Dass wir derart gut in die Saison finden – damit konnten wir nicht unbedingt rechnen“, freute sich das Oytener Trainerduo Sascha Kunze und Marius Brandt. Der Spielfilm ist schnell erzählt. Nach einem tollen Start hieß es 12:4 (15.). Kunze schmunzelte: „Nach einem Viertel der Spielzeit war das Ding durch.“ Doch der neue Tabellenführer ließ nicht locker und stellte nach dem Wechsel auf 20:10 (33.). Positiv: Ausfälle von Zitnikov, Wilhelm, Vornholt und Kujath wurden kompensiert und drei A-Jugendliche bestens eingebunden. Ein Wink für die Zukunft.

ATS Bexhövede - TSV Daverden II 28:29 (15:15). Einen kühlen Kopf bewahrten die Gäste und belohnten sich dafür fünf Sekunden vor dem Ende. Nach einer Kreuzbewegung fand Simon Bodenstab den Kreisläufer Jannis Hördt, der mit seiner achten Bude den Erfolg in der Fremde eintütete. Dabei trotzte das Team von Trainer Ronny Michael etlichen Ausfällen. Dabei hatten die Gäste den Auftakt noch komplett verschlafen – 3:7 (8.). Als dann mit Bodenstab, Windßus und Wilkens drei Spieler der Ersten eintrafen, hatten die Daverdener der Partie mit einem 8:1-Lauf schon eine Wendung gegeben – 11:8 (18.). „In der Folge entwickelte sich das Spiel, wie bei uns üblich, auf des Messers Schneide. Trotz einiger Abstimmungsprobleme im Deckungszentrum und zahlreichen nicht geahndeten Fouls haben wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen“, freute sich Trainer Michael.

bjl

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