Westerholz‘ Ostenfeld kann Entscheidung des Sportgerichts nicht begreifen 

„Wir sind alle sehr enttäuscht“

Jan Ostenfeld (am Ball) wird morgen gegen den MTSV Selsingen wegen einer Handgelenksverletzung fehlen. - Foto: Freese

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Das Sportgericht des NFV-Kreises Rotenburg hat entschieden, und der leidtragende TuS Westerholz muss dieses Urteil nun akzeptieren. Das beim Stand von 2:0 für Westerholz abgebrochene Fußball-Kreisligaspiel beim TV Sottrum wird wiederholt. Das schmeckt Westerholz‘ Kapitän Jan Ostenfeld gar nicht. Der 29-Jährige hätte sich ein anderes Urteil gewünscht.

Jetzt ist es heraus. Das Spiel gegen den TV Sottrum wird neu angesetzt. Wie haben Sie und die Mannschaft diese Entscheidung aufgenommen?

Jan Ostenfeld: Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht über das Urteil und hätten ganz klar erwartet, dass das Spiel für uns gewertet wird.

Die Begleitumstände hätten laut des Sportgerichts keine Rolle gespielt. Wie bewerten Sie das?

Ostenfeld: Wie das jetzt alles zu Stande gekommen ist, ist für uns natürlich Mist. Wir wurden ja noch nicht einmal darüber informiert, dass die Sottrumer mit dem Schiedsrichter eine Platzbegehung machen und saßen in der Kabine und haben abgewartet. Ich glaube auch nicht, dass Sottrum bei einer eigenen Führung abgebrochen hätte.

Wird das Wiederholungsspiel jetzt nicht von einer sehr giftigen Atmosphäre begleitet werden?

Ostenfeld: Ich denke schon, dass der eine oder andere von uns vielleicht noch ein wenig wütend sein könnte. Aber trotz allem müssen wir am Ende ganz normal Fußball spielen.

Wurde mit der Entscheidung auch die Konzentration vor dem Heimspiel gegen den MTSV Selsingen gestört?

Ostenfeld: Das glaube ich nicht. Wir müssen die Situation ja auch irgendwann akzeptieren, es hilft ja nichts. So haben wir den Fokus schon wieder voll auf das morgige Heimspiel gegen Selsingen gerichtet.

Die Begegnung wird aber wohl ohne Sie stattfinden, oder?

Ostenfeld: Ja, das stimmt leider. Ich habe irgendetwas an meinem Handgelenk und hoffe erst mal, dass es nicht so schlimm ist. Bisher konnte mir auch noch kein Arzt genau sagen, was los ist. Ich rechne aber mit einem Ausfall von mindestens ein bis zwei Wochen und kann so erst mal nur zuschauen.

Bekommt Ihre Mannschaft für die Partie denn überhaupt noch elf Spieler zusammen?

Ostenfeld: Irgendwie müssen wir das ja. Das wird nicht mehr so leicht. Jannes Hädecke fällt ganz sicher aus, und hinter Lars Menzel steht noch ein Fragezeichen, aber unser Trainer Peter Ludwig wird es bestimmt schaffen, eine gute Mannschaft auf den Platz zu bringen. Er war schon am Grübeln, aber bisher hat er sich immer etwas einfallen lassen.

Ist unter diesen widrigen Umständen denn ein Erfolg gegen den Tabellen-13. möglich?

Ostenfeld: Ich denke schon, dass die drei Punkte machbar sind. Auch wenn im Moment alles ein bisschen schwierig ist und auch unser Training unter der Personalnot leidet und wir gerade alle ein wenig beißen müssen.

Geht der Blick auf die Tabelle also auch ein wenig nach unten?

Ostenfeld: Unser Anspruch ist natürlich schon, dass wir oben oder im Mittelfeld des Tableaus mitspielen wollen. Und ich traue das den verbliebenen Jungs auch immer noch zu, dass sie einige Punkte holen. Wir werden diese Spielzeit aber nicht wie in den vergangenen Jahren um den Aufstieg mitspielen können. Und wir wissen ja auch, dass viele zur Rückrunde wiederkommen werden.

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