Westerholz‘ Torben Behrens über das Tief und den Endspurt in der Fußball-Kreisliga

„Wir haben etwas gutzumachen“

Torben Behrens vom Fußball-Kreisligisten TuS Westerholz glaubt noch fest an den Aufstieg in die Bezirksliga. - Foto: Freese

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Den Fußballern des TuS Westerholz droht in dieser Saison der gleiche Ausgang wie in der vergangenen Spielzeit. Das Team von Trainer Peter Ludwig ist im Halbfinale des Kreispokals ausgeschieden und liegt nach Ausrutschern in der Kreisliga zwei Spiele vor Schluss zwei Punkte hinter dem MTSV Selsingen, der den Aufstiegsrelegationsplatz innehat. Damit dohrt der Club erneut den Aufstieg in die Bezirksliga zu verpassen. Torben Behrens hat aber immer noch Hoffnung, dass zumindest die Relegation erreicht wird, wie der 26-jährige Mittelfeldspieler im Interview erzählt.

Sie haben den Einzug ins Kreispokalendspiel durch die 3:5-Niederlage beim TSV Karlshöfen verpasst und auch in der Liga ist der Aufstieg nicht mehr in Ihrer Hand. Macht sich so langsam der Frust breit?

Torben Behrens: Es ist natürlich enttäuschend gewesen, das Kreispokalfinale verpasst zu haben. Zumal wir schon vor einigen Jahren im Halbfinale gegen Karlshöfen gescheitert sind. Das Finale gegen unseren Nachbarn SV Rot-Weiß Scheeßel zu bestreiten, wäre schon toll gewesen. In der Liga haben wir aber nur zwei Punkte Rückstand auf den zweiten Platz und die Hoffnung ist natürlich noch da.

Sie müssen jetzt aber auf Patzer von Selsingen hoffen.

Behrens: Es ist aber nicht unmöglich, dass sie uns noch mal eine Chance geben und Punkte liegen lassen. In Gnarrenburg müssen sie morgen erst mal gewinnen, da haben wir auch schon mit 0:1 verloren. Am letzten Spieltag müssen sie noch gegen den Heeslinger SC II spielen, die sind auch nicht schlecht. Wir müssen aber jetzt unsere Hausaufgaben machen und beide Spiele gewinnen.

Ihr Team hatte schon einige Möglichkeiten, an Selsingen vorbeizuziehen. Wieso haben Sie es bis dato nicht geschafft?

Behrens: Wir hatten im April trotz der vielen Ausfälle eine gute Phase und haben aus den englischen Wochen viele Punkte geholt. Jetzt, wo es richtig eng im Kampf um den Aufstieg geworden ist, läuft aber nichts mehr zusammen. Woran es liegt, dass wir jetzt schwächeln, ist schwer zu sagen, aber es ist sicher eine Kopfsache und bei einigen ist aufgrund der hohen Belastung in den vergangenen Wochen sicher auch ein wenig die Luft raus.

Wäre es für Westerholz eine schlechte Saison, wenn der zweite Platz nicht mehr erreicht wird?

Behrens: Es wäre auf jeden Fall schade, weil wir uns die ganze Arbeit des Jahres kaputt machen würden. Der Aufstieg wäre in dieser Saison absolut möglich, da sich die Spitzenteams immer wieder die Punkte untereinander genommen haben. Wir würden aber sonst auch im nächsten Jahr wieder angreifen. Wir sind eine sehr junge Mannschaft und wir haben noch einige Jahre.

Morgen fahren Sie schon wieder nach Karlshöfen. Gibt es dort eine schnelle Revanche?

Behrens: Wir haben da definitiv etwas gutzumachen. Für Karlshöfen geht es im Abstiegskampf aber auch noch um alles. Sie sind eine sehr kämpferische Mannschaft, die immer 100 Prozent gibt. Außerdem spielen sie eine richtig starke Rückrunde, von daher wird es nicht leicht.

Behrens Tipps

TSV Gnarrenburg – MTSV Selsingen 1:1

Heeslinger SC II – SV Ippensen 1:2

TSV Karlshöfen – TuS Westerholz 0:3

FC Ostereistedt/Rhade – TuS Elsdorf 2:0

FC Alfstedt/Ebersd. – MTV Jeddingen 1:0

SV Hamersen – FSV Hesedorf/Nartum 2:1

TSV Bülstedt/V. – Groß Meckelsen 1:1

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