Rückraumspieler Jens Behrens gibt Pass ab

„Wir greifen nächstes Jahr an“

„Wir haben eine geile Saison gespielt“, sagt Coach Nils Muche (vorne). - Foto: Freese

Rotenburg - Das Fazit? „Wir sind Dritter und haben eine geile Saison gespielt!“, bringt es Nils Muche auf den Punkt. Nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem Tabellenzweiten VfL Fredenbeck II verpasste er in seiner ersten Saison beim TuS Rotenburg mit dem Aufsteiger den nächsten Klassensprung – den in die Handball-Oberliga. Der Coach des Wümme-Clubs schickt aber auch gleich eine Kampfansage an die künftige Konkurrenz: „Wir greifen nächstes Jahr an, wir können dann nicht mehr sagen, wir spielen gegen den Abstieg.“

Von Frust wegen des so knapp verpassten Aufstiegs keine Spur. „Natürlich waren da ein paar Spiele, die wir hätten gewinnen können“, denkt Muche vor allem an das überflüssige und am Ende verhängnisvolle 24:28 am viertletzten Spieltag beim abgestiegenen SV Beckdorf II, aber auch an die klare Klatsche beim ATSV Habenhausen II Anfang März. Die einzige reguläre Heimniederlage gegen den TuS Haren (33:34) wäre ebenfalls nicht nötig gewesen.

Und dann war da ja noch die Umwertung der Heimpartie gegen den TV Langen, weil Christian Schaffran eingesetzt worden war, obwohl er nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. „Da waren wir zu dusselig“, kreidet sich auch Muche diesen Lapsus mit an, sieht den Verlust der beiden Punkte aber nicht als entscheidend an. „Da hat die Politik das Spiel entschieden“, meint er angesichts des Urteils der zuständigen Gremien. „Ich bin aber auch überzeugt, dass wir dann bestimmt ein anderes Spiel noch verloren hätten.“

Es wird nicht nachprüfbar sein. Doch in der nächsten Saison haben die Rotenburger ja wieder alles in ihrer Hand. Und der erste Neuzugang steht bereits fest: Jens Behrens hat dem Fußball-Kreisligisten TuS Westerholz bereits mitgeteilt, dass er künftig nicht mehr zur Verfügung steht, weil er nach einjähriger Handball-Auszeit nun beim TuS Rotenburg anheuert. „Er hat seinen Pass bei uns abgegeben“, freut sich Muche auf den früheren Jugendspieler des TV Scheeßel, der auf allen Rückraumpositionen einsetzbar ist und „auch ein bisschen Körper mit reinbringt“, wie der Trainer es ausdrückt. Auch ein Linksaußen ist so gut wie eingetütet, „auf der rechten Seite müssen wir aber noch Verstärkung bekommen, denn Luka Bruns kann das nicht allein machen“, weiß Muche, dem mit Christian Schaffran ja die Alternative auf der Seite aus beruflichen Gründen verloren geht. 

maf

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