2:1-Heimsieg über Oyten 

Wichern weckt Bothel auf, Ahrens bringt Entspannung

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Auch wenn Sebastian Wichern (Mitte) in dieser Kopfballszene etwas die Orientierung zu fehlen scheint, setzte der Offensivspieler des TuS Bothel mit seinem Ausgleich ein ganz wichtiges Zeichen beim Sieg gegen den TV Oyten. 

Bothel - Von Vincent Wuttke. Das tiefe Durchatmen beim TuS Bothel war nach dem Abpfiff förmlich zu hören, schließlich ist es auch am zehnten Spieltag kein schönes Gefühl, auf dem Abstiegsrelegationsplatz zu stehen. Mit einem 2:1 (0:1)-Heimsieg gegen den TV Oyten hat die Elf von Spielertrainer Christoph Meinke diesen aber verlassen und auch die kleine Durststrecke von drei sieglosen Spielen in Folge beendet. „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns“, fand Meinke deshalb.

Für Oyten endete das Spiel hingegen doppelt bitter, denn die Entscheidung zu Gunsten der Botheler war erst drei Minuten vor dem Ende gefallen, als Cedric Ahrens eine überragende Vorarbeit von Luca Griech zum Sieg vollendete. „Wir sind eine junge Mannschaft und noch etwas zu naiv, dafür wurden wir bestraft“, trug Oytens Coach Axel Sammrey die Niederlage dennoch mit Fassung. 

Dabei war es lange Zeit seine Mannschaft, die den Ton angab und mit dem starken Regen deutlich besser zurecht kam. Schon nach sechs Minuten ging sie nach einem Flachschuss von Pascal Döpke in Führung. „Es lief eigentlich wie geplant, danach haben wir nur nicht das zweite Tor nachgelegt und viele Konter schlecht gespielt“, meinte Sammrey. Möglichkeiten hatte Oyten genug, doch die Schüsse von Jonas Willmann (18.) und Döpke (19.) verfehlten das Ziel. Nach 43 Minuten hatte Bothels Torwart Christian Riesebeck zudem Glück, dass seine missratene Faustabwehr keine Konsquenzen hatte und der Ball von Cedric Wagner am Pfosten vorbeihoppelte. 

Von Bothel hingegen kam fast gar nichts, nur ein Kopfball von Cedric Ahrens steuerte auf das Tor der Gäste (39.) zu. „Wir waren auch echt nervös. Es haben ja noch nicht einmal Pässe über zehn Meter funktioniert. Das lag auch daran, dass wir um die Tabelle wussten“, erklärte Meinke, der bereits nach 26 Minuten seinen Kapitän Bastian Hollmann mit muskulären Problemen auswechseln musste. Sein Team wurde nach dem Seitenwechsel aber besser, ohne sich reihenweise Großchancen zu erspielen. Der Ausgleich fiel so aus heiterem Himmel. Ein langer Ball schien schon geklärt, doch Sebastian Wichern drosch das Leder aus 25 Metern über Oytens Schlussmann hinweg in die Maschen (61.). „Wir wollten am Ende auch mehr und haben deshalb ja auch mit Patrick Hollmann und Luca Griech offensiv gewechselt“, hatte Meinke ein goldenes Händchen.

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