Westerholz‘ Coach Peter Ludwig über die Aufstiegschancen in die Bezirksliga

„Zu viele Leichtsinnsfehler“

Hatte in den vergangenen Wochen nicht mehr viel am Spielfeldrand zu lachen: Westerholz´ Trainer Peter Ludwig. - Foto: Freese

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Für den TuS Westerholz kann es in der Fußball-Kreisliga die Saison der verpassten Chancen werden. Immer wieder bekam das Team von Trainer Peter Ludwig vom Konkurrenten des MTSV Selsingen beste Möglichkeiten serviert, noch auf den Aufstiegsrelegationsplatz zu springen. Anstatt diese zu nutzen, wurden vor dem noch ausstehenden letzten Spieltag gegen den FC Ostereistedt/Rhade (Heimspiel, Samstag, 15.30 Uhr) jedoch alle Chancen ausgelassen. Bei zwei Zählern Rückstand auf Platz zwei glaubt nun auch der Westerholzer Coach nicht mehr so richtig an ein Happy End.

Ist vor dem Showdown gegen den FC Ostereistedt/Rhade schon eine Anspannung im Team zu spüren?

Peter Ludwig: Ehrlich gesagt nicht, weil wir unsere personelle Lage kennen. Wir werden mit dem allerletzten Aufgebot spielen. Am Mittwoch musste auch noch Oliver Demant mit einem Totalschaden im Knie per Krankenwagen vom Training abtransportiert werden. Wir werden dennoch alles in die Partie werfen und sollte der Fußballgott wollen, dass wir tatsächlich noch die Relegation erreichen, wären wir bereit.

Ihr Team wurde Herbstmeister. Mit der Rückrunde dürften Sie aber alles andere als zufrieden sein.

Ludwig: Mit Ausnahme des guten Aprils nicht. Wir sind trotz sehr guter Vorbereitung schlecht aus den Startlöchern gekommen und sind aktuell, auch aufgrund der vielen Verletzten, nicht in Topform.

Die Ausfälle sind aber sicherlich nicht als alleiniger Grund für die mehrfachen Ausrutscher zu nennen.

Ludwig: Das Verletzungspech ist nur ein Punkt. Wir waren das Jahr über in der Abwehr auch einfach zu schwach und haben viel zu viele Leichtsinnsfehler gemacht. Die Jungs wollen den Ball ganz oft hinten herausspielen, wenn der Vorschlaghammer die bessere Wahl wäre. Und wir können Spieler wie Jan Ostenfeld oder Jan-Lüder Behrens auf Dauer nicht ersetzen. Der Kader ist dafür zu klein.

Wäre ein dritter Platz nach dem Aus im Kreispokalhalbfinale eine große Enttäuschung?

Ludwig: Es war auf jeden Fall viel mehr möglich. Wir hätten die drei Heimspiele gegen Selsingen, SV Ippensen und den Heeslinger SC II gewinnen müssen, dann wären wir durch. Und das Pokal-Aus tut auch noch sehr weh.

Würde die Mannschaft, inklusive Ihnen als Trainer, auch bei einem Nichtaufstieg zusammenbleiben?

Ludwig: Ich habe ja erst im Winter verlängert und ich halte mein Wort – das ist mir heilig. Wenn man sein Wort bricht, kann es nie wieder gut gemacht werden. Die Spieler haben mir ebenfalls alle ihre feste Zusage gegeben, auch Jens Behrens, der ja wieder Handball spielt.

Ludwigs Tipps

TSV Groß Meckelsen - TV Sottrum 2:1

Bülstedt/Vorw. - Hesedorf/Nartum 1:4

MTV Jeddingen - SV Hamersen 1:3

TuS Elsdorf - FC Alfstedt/Ebersdorf 1:3

TuS Westerholz - Ostereistedt/Rhade 2:0

SV Ippensen - TSV Karlshöfen 1:1

MTSV Selsingen - Heeslinger SC II 1:1

Torben Behrens (TuS Westerholz) sagte in der vergangenen Woche ein Spiel exakt voraus und lag zudem zwei Mal von der Tendenz her richtig.

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