Das Derby zwischen der RSV-Reserve und Stemmen

Verlieren verboten!

Auf die Dienste von Christopher Kiel wird die Reserve des Rotenburger SV wohl noch lange verzichten müssen. - Foto: Freese

Rotenburg - Die Bilanz ist hüben wie drüben deprimierend – die Stimmung den Umständen entsprechend gut. „Ich mache mir keine Sorgen“, betont Uwe Schmidt aus dem Trainer-Trio des Fußball-Bezirksligisten TV Stemmen, der mit einem Sieg nach vier Spielen den vorletzten Platz einnimmt. Noch schlimmer sieht der Start des Rotenburger SV II aus – null Zähler, Schlusslicht! „Ich nehme es ganz gelassen“, sagt Coach Bernd Santl vorm Heimderby am Sonntag (15 Uhr) im Ahe-Stadion.

Verlieren verboten! Das Duell der Fehlstarter könnte angesichts der misslichen Lage beider Teams für Sprengstoff sorgen. Tut es aber nicht. „Bei uns sind viele Jungs dabei, die aus unteren Klassen kommen – die müssen erst an die Bezirksliga herangeführt werden“, übt sich Santl in Geduld. Auch Schmidt spürt keinen Druck auf dem Kessel. „Nee, es ist doch erst das fünfte Spiel. Außerdem kommen wir langsam in Fahrt. Wir fahren deshalb auch mit breiter Brust dahin und werden dementsprechend auftreten.“ In Stemmen haben sie auf die Gegentorflut in den ersten drei Spielen reagiert und verstärkt ein Augenmerk auf die Defensive geworfen, was sich mit dem 1:2 in der Nachspielzeit beim FC Hambergen allerdings noch nicht in Punkten ausgezahlt hat. 

Ein Spiel mit offenem Visier beziehungsweise sperrangelweiten Toren (Stemmen kassierte bisher 16 Gegentreffer, die RSV-Reserve derer 14) ist jedoch nicht zu erwarten. „Von unserer Seite aus nicht“, sagt Schmidt. Hinten reinstellen wollen sich die Rotenburger aber auch nicht. „Das ist sicherlich eine Überlegung, aber das bringt die Jungs doch fußballerisch nicht weiter“, findet Santl.

Bis auf Hannes Bellmann (Muskelfaserriss) und Marvin Schneider (beruflich verhindert) hat Stemmen keine Ausfälle zu vermelden. Da sieht es bei der Landesliga-Reserve von der Wümme schlechter aus. Immerhin kann Santl inzwischen wieder auf drei seiner vier Stammkräfte der Viererkette zurückgreifen. Auf Außenverteidiger Christopher Kiel wird er aber noch lange warten müssen – bei seiner Knieverletzung handelt es sich um einen Knorpelschaden. Tobias Dyck und Marvin Meyer (Handverletzungen) fehlen weiter, auch Tobias Delventhal und Alexander Walker. Gut möglich, dass deshalb wieder A-Jugendliche des JFV Rotenburg aushelfen. „Dienstag haben wir miteinander trainiert, damit sie sich an uns gewöhnen“, verrät Santl. 

maf

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