17-Jähriger trifft mit der A-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt auf Rotenburg

Schröders Rückkehr

Paul Schröder (Mitte) kann sich eine Rückkehr zum TuS Rotenburg sehr gut vorstellen.

Rotenburg - Wenn am Donnerstagabend vor der Partie des Frauen-Bundesligisten Buxtehuder SV gegen den niederländischen Serienmeister Dalfsen (19.45 Uhr) in der Rotenburger Pestalozzihalle die Verbandsliga-Handballer des TuS Rotenburg auf die A-Jugend des Bundesligisten SG Bremen/Hastedt treffen (18 Uhr), gibt es auch ein Wiedersehen mit dem Ex-Rotenburger Paul Schröder.

Der heute 17-Jährige spielte bis zur C-Jugend beim TuS Rotenburg Handball und wechselte vor drei Jahren zur SG HC Bremen/Hastedt. Seit dieser Saison gehört Schröder dem Bundesligakader der A-Jugend an. Der junge Mann hat zunächst in der C-Jugend noch ein Jahr das Ratsgymnasium in Rotenburg besucht, doch seit der B-Jugend geht er auf ein Sportgymnasium in Bremer Stadtteil Horn.

Paul Schröder (vorne rechts) spielt heute mit der A-Jugend des Bundesligisten HC SG Bremen/Hastedt gegen die Verbandsliga-Handballer des TuS Rotenburg. Beginn ist um 18 Uhr.

Schröder verlässt in der Regel jeden Tag um 6.30 Uhr das Elternhaus in Rotenburg, um schon vor der Schule zu trainieren. Anschließend ist jeden Tag bis einschließlich Donnerstag Training bei der SG HC Bremen/Hastedt angesagt. „Ich verlasse morgens als Erster das Haus und komme abends als Letzter nach Hause. Der Aufwand macht mir aber immer noch viel Spaß“, versichert das Handballtalent. Freitag ist trainingsfrei, doch das Wochenende ist wieder ganz dem Handballsport gewidmet, denn dann stehen fast immer Spiele oder Lehrgänge an.

Durch den intensiven Trainingsplan während der Woche bleibt für den jungen Mann keine Zeit für andere Hobbys. Die Verbindung zu seinem Heimatverein TuS Rotenburg ist aber nie ganz abgerissen. So hat er noch gute Kontakte zu Lukas Misere, Fabian Knappik oder Alexander Meyer. „Es ist durchaus möglich, dass ich schon bald wieder für den TuS Rotenburg auflaufen werde. Das kann sogar in Kürze sein, falls ich ein Doppelspielrecht beantrage. Ich überlege aber noch, ob und wie ich das zeitlich auf die Reihe bekommen kann. Reizen würde es mich schon“, bestätigt Schröder.

Direkten Kontakt hat es zum TuS Rotenburg noch nicht gegeben, doch kann das ja heute Abend nachgeholt werden. Die Rotenburger Zuschauer dürfen gespannt sein, wie sich Schröder in den vergangenen drei Jahren in Bremen entwickelt hat. Im Kader des Bundesligisten steht mit Klaus Fuhrmann ein weiterer Akteur aus der Region. Er war lange Zeit für den TV Scheeßel aktiv und läuft für die SG HC Bremen/Hastedt jetzt schon in seiner zweiten Saison auf.

jho

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