Trainerfrage bei der RSV-Reserve geklärt

Santl ist der Chef des Quartetts

Bernd Santl übernimmt wieder ein Traineramt: Zuletzt hatte er vor rund anderthalb Jahren beim VfL Visselhövede für einige Spiele ausgeholfen, in der neuen Saison wird der Ex-Profi Coach bei der Reserve des Rotenburger SV. - Foto: Freese

Rotenburg - Von Matthias Freese. Ein Trainer-Quartett soll nächste Saison die Geschicke bei der noch um den Klassenerhalt bangenden Reserve des Rotenburger SV leiten: Ex-Profi Bernd Santl wird neuer hauptverantwortlicher Coach des Fußball-Bezirksligisten und damit Nachfolger des ausscheidenden Dariusz Sztorc. Ihm zur Seite stehen mit den beiden Vorstandsmitgliedern Henning Schwardt und Thorsten Nitz sowie mit Thorsten Bruns drei Mitstreiter aus dem Altherren-Team.

„Ich habe mich nicht darum gerissen und mache es nur, weil die drei anderen mich unterstützen“, betont Santl, der beruflich stark eingespannt ist. Den Kollegen geht es ähnlich, weshalb die Arbeitsaufteilung allen gelegen kommt: „Wir haben uns gefragt, ob das ein gangbarer Weg ist und uns allen und auch unseren besseren Hälften in die Augen geschaut“, berichtet Nitz. Bruns, der vor Jahren bereits die Mannschaft gecoacht hatte, betont: „Ich werde helfen und mich um ein paar Dinge und neue Spieler kümmern, aber ich weiß noch nicht, in welcher Art und Weise. Außerdem macht Alexander Bese als Co-Trainer ja auch weiter.“

Als Henning Schwardt die Idee dieser ungewöhnlichen Konstellation aufbrachte, löste das nach Aussage von Nitz innerhalb der Mannschaft eine positive Reaktion aus. „Da waren die Spieler plötzlich Feuer und Flamme. Mit der Personalie konnten wir alle begeistern. Davor hatten wir vier oder fünf feste Zusagen, auf einmal waren zwölf da.“ Auch den ersten Rückkehrer gibt es: Lennart Broede kommt vom SV Schwitschen, Absteiger aus der 1. Kreisklasse, zurück.

Ursprünglich hatte der RSV-Vorstand auch darauf gesetzt, dass viele Spieler aus der aktuellen U 18 des JFV Rotenburg zur Mannschaft stoßen. Doch daraus wird nichts. „Wir hatten den Jugendlichen das Angebot gemacht, en bloc hochzukommen, aber ich habe den Eindruck, dass das gleich von mehreren Seiten torpediert worden ist und bin enttäuscht vom JFV, dass es nicht geklappt hat. Aber wir müssen es akzeptieren“, spricht Nitz von „Heckenschützen“. Die Jugendspieler werden nun vermutlich als U 19 antreten.

Also geht der RSV jetzt vornehmlich extern auf die Suche nach neuen Kräften, wobei laut Nitz auch ehemalige Rotenburger auf dem Zettel stehen. „Wir arbeiten noch daran“, meint Bernd Santl, der zuletzt in der vorletzten Saison beim Bezirksligisten VfL Visselhövede für einige Spiele als Trainer ausgeholfen hatte.

Er legt zudem Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der Ersten. „Das haben wir uns auf die Fahnen geschrieben“, betont der 46-Jährige. „Wenn Matthias Rose sagt, er möchte sich einen Spieler ausborgen, dann ist es okay. Aber umgekehrt sollte es genauso sein.“

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