Tennis-Landesliga: Spitzenspiel gegen SC SW Cuxhaven beim Stand von 4:1 unterbrochen

TC GW Rotenburg steht kurz vorm Oberliga-Aufstieg

Gewann sein Einzelspiel gegen Christian Winter souverän: Rotenburgs Philipp Barautzki. - Foto: Woelki

Rotenburg - Der Wetter-Gott hatte es mit den Tennisspielern des TC Grün-Weiß Rotenburg nicht gut gemeint. So wurde das Spitzenspiel der Tennis-Landesliga gegen den SV Schwarz-Weiß Cuxhaven beim Stand von 4:1 aus Rotenburger Sicht unterbrochen. „Es fing auf einmal stark an zu regnen, sodass eines der beiden Doppelspiele noch im ersten Satz abgebrochen werden musste“, berichtete Rotenburgs Cheftrainer Zlatan Burina. Glück im Unglück: Das Duell gegen Cuxhaven war beim Zwischenstand von 4:1 bereits entschieden. Am Sonntag soll das noch ausstehende Doppel fortgeführt werden. „Das Spiel hat aber nur noch Bedeutung für unsere Statistik“, erklärt der Tennis-Coach. Durch den Erfolg hat das Burina-Team den Aufstieg in die Oberliga weiter fest im Blick. Am letzten Spieltag treffen die Rotenburger auf den Tabellendritten Spvg Haste. Am Ende würde ein Unentschieden reichen, um den sofortigen Wiederaufstieg perfekt zu machen.

„Zum Glück haben wir das andere Doppelspiel noch vor dem Einsetzen des Regens über die Bühne bekommen und gewonnen. Dadurch haben wir auch das Duell für uns entschieden“, freute sich Burina am Ende über den geglückten Heimerfolg im Topspiel gegen den Tabellenführer SV SW Cuxhaven. Durch den Sieg übernimmt Rotenburg die Tabellenführung der Landesliga und hat somit beste Chancen, den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga zu schaffen. „Dafür müssen wir aber in Haste mindestens unentschieden spielen. Wir wollen das Spiel aber auf jeden Fall gewinnen, damit erst gar keine Zweifel aufkommen“, blickt der Trainer schon einmal auf den Showdown am letzten Spieltag, der nach den Sommerferien am 14. August ausgetragen wird, voraus.

Aber zurück zum Topspiel gegen Cuxhaven. Die Rotenburger zeigten gleich von Beginn an eine konzentrierte Vorstellung und ließen somit keine Zweifel daran aufkommen, wer sich am Ende durchsetzten wird. „Das war eine richtig gute Teamleistung“, lobte auch Rotenburgs Trainer die Vorstellung seiner Mannschaft. Bereits nach den Einzelpartien lag der Gastgeber mit 3:1 deutlich in Führung. Den Grundstein für den komfortablen Vorsprung legten der aus den Vereinigten Staaten eingeflogene Aziz Kijametovic, der für die Rotenburger an Position eins spielte, Philipp Barautzki (Position drei) und Lars Rademacher (Position vier), die alle ihre Einzelspiele für sich entschieden. Nur Sebastian Loss (Position zwei) hatte gegen seinen Gegner Matthias Reichert das Nachsehen und musste die Begegnung mit 1:6, 6:7 verloren geben. „Vor allem im ersten Satz hat Sebastian nicht seinen Rhythmus gefunden. Zudem war er ein wenig unsicher, das hat sein Gegner konsequent ausgenutzt“, meinte Burina. „Im zweiten Durchgang kam dann der Rhythmus aber zurück und Sebastian hat den Satz unglücklich im Tie-Break verloren.“

Somit mussten die abschließenden Doppelspiele über Sieg oder Remis entscheiden. „Mit Beginn der beiden Spiele zogen aber auf einmal dicke Regenwolken auf. Ich habe nur gebetet, dass wir zumindest eine von den beiden Doppelpartien zu Ende bekommen“, so Burina. Die Bedenken des Trainers blieben aber unbegründet. Auch dank der starken Vorstellung von Aziz Kijametovic und Lars Rademacher, die ihre Begegnung gegen Christian Winter und Kai Mangels mehr als deutlich mit 6:1, 6:0 gewannen. „Die beiden haben als Doppel sehr gut zusammen harmoniert“, freute sich der Tennis-Coach: „Beide haben sehr gute Aufschläge ins Feld gebracht. Lars hat in der Partie mehr die Vorbereiterrolle eingenommen, während Aziz am Netz für die Punkte gesorgt hatte. Das war eine richtig überzeugende Vorstellung.“ Dass nach dem letzten Ballwechsel der Partie der Regen einsetzte, und das parallel stattfindende Duell zwischen Sebastian Loss und Philipp Barautzki gegen die Cuxhavener Daniel Reiß und Matthias Reichert beim Stand von 5:4 aus Rotenburger Sicht unterbrochen werden musste, störte Burina anschließend herzlich wenig: „Nach dem ersten Doppelerfolg hatten wir den Sieg endgültig in der Tasche. Jetzt haben wir den Oberliga-Aufstieg in eigener Hand.“ - jdi

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