Rotenburger SV trifft bei den Elsdorfer Pokalwochen auf Regionalligist Norderstedt

Rose hofft auf Überraschung

Will sich wieder für die erste Mannschaft empfehlen: Tim Potratz (M.). - Foto: Westermann

Rotenburg - Von Julian Diekmann. Nach der glatten 0:3-Niederlage im Auftaktspiel gegen den Oberligisten Heeslinger SC stehen die Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV bei ihrem zweiten Auftritt der Elsdorfer Pokalwochen gegen den Regionalligisten FC Eintracht Norderstedt bereits unter Druck, wenn es noch etwas mit einer Teilnahme an den Platzierungsspielen werden soll. Der Anstoß der Begegnung ist am Mittwochabend um 19.30 Uhr.

Gegen den Heeslinger SC konstatierte Rotenburgs Trainer Matthias Rose, dass der Gegner stärker gewesen sei. Fraglich, ob das gegen den FC Eintracht Norderstedt anders sein wird. Denn das Team von Ex-Profi Thomas Seeliger, der unter anderem für den FC St. Pauli und Fortuna Düsseldorf gespielt hatte, belegte am Ende der vergangenen Saison Rang elf der Regionalliga Nord und hat für die kommende Spielzeit die Ziele Klassenerhalt und Pokalsieg ausgegeben. Sechs Spieler verließen Norderstedt, fünf neue kamen hinzu, wobei die bekanntesten Neuzugänge vermutlich Felix Drinkuth von Eintracht Braunschweig II und Laurynas Kulikas (Hamburger SV II) sein dürften.

„Im Gegensatz zum Heeslingen-Spiel müssen wir gegen Norderstedt noch aggressiver in den Zweikämpfen auftreten und ihren Spielaufbau stören“, gibt Rose die klare Marschroute für die Partie vor. Für die Rotenburger geht es in erster Linie aber eher darum, sich gegen die starken Norderstedter achtbar aus der Affäre zu ziehen.

Dennoch ist sich Rose bewusst, dass sein Verein der klare Außenseiter sein wird. „Das wird ein ganz schweres Spiel für uns. Norderstedt beweist in der Regionalliga seit Jahren, dass sie eine enorme Qualität besitzen, wir dagegen sind gerade noch in der Findungsphase. Insofern kommt ein so hochkarätiger Gegner doch noch etwas zu früh für uns – immerhin trennen uns ja auch zwei Ligen.“

Doch kampflos will auch der Trainer die Begegnung nicht herschenken. „Wir werden natürlich versuchen, solange wie möglich die Null zu halten und wollen nach vorne Nadelstiche setzten. Mehr wird aber wohl nicht drin sein. Wir müssen davon ausgehen, dass das Spiel in erster Linie in unserer Spielhälfte stattfindet. Wir wollen es ihnen aber so schwer wie möglich machen. Das ist unser klares Ziel“, lässt sich der RSV-Coach ein wenig in die Taktikkarten blicken. Nur wenn seine Mannschaft läuferisch und organisatorisch alle alles abrufe „haben wir eine Chance, sie zu ärgern“. Keine Chance zu spielen, haben dagegen Jannis Niestädt (grippaler Infekt), TobiasKirschke (gebrochener Arm), Kevin Klützke (Innenbandverletzung) sowie Patrick Peter und Mathis Wulff (beide im Urlaub).

Aber wer weiß, vielleicht ist trotzdem eine Überraschung möglich. „Wir werden jedenfalls alles dafür tun, dass der Fall eintritt“, gibt sich Trainer Rose optimistisch.

Feuer bei Party in Oakland - bis zu 40 Tote befürchtet

Feuer bei Party in Oakland - bis zu 40 Tote befürchtet

RB Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha BSC

RB Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha BSC

Nikolausmarkt rund um die Kirche in Dörverden

Nikolausmarkt rund um die Kirche in Dörverden

Bartels hält Werder am Leben

Bartels hält Werder am Leben

Meistgelesene Artikel

5:0 – Linke trickst Elsdorf gekonnt aus

5:0 – Linke trickst Elsdorf gekonnt aus

Potratz, Röben und Lauridsen helfen aus

Potratz, Röben und Lauridsen helfen aus

Sackmann „zerreißt sich“

Sackmann „zerreißt sich“

Karriereende nicht in Sicht

Karriereende nicht in Sicht

Kommentare