Hurricanes verteidigen intensiver und zwingen Köln früh zu Fehlern – 79:44

Das Risiko zahlt sich aus

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Durchgesetzt: Hannah Pakulat (r.) feierte mit ihren Hurricanes einen klaren Sieg gegen Franziska Worthmanns Kölnerinnen und kam auf gute Statistik-Werte.

Scheeßel - Das Schlusslicht war kein Stolperstein für den Spitzenreiter: Mit einem nur achtköpfigen Mini-Kader fuhren die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes einen 79:44 (45:26)-Sieg bei den RheinStars Köln ein. Bereits nach dem ersten Viertel war der Erfolg in trockenen Tüchern – da hieß es 31:13.

„Das war eine klare Sache“, sah auch Coach Christian Greve sein Team nie in Gefahr. Und er betonte: „Unsere Fehlstart-Serie haben wir erstmal ad acta gelegt, denn wir haben sehr stark verteidigt.“ Dabei machte sich die Umstellung in der Defense, wie bereits gegen Eintracht Braunschweig, bezahlt. „Wir verteidigen jetzt übers ganze Feld intensiver und nehmen früher auf. Vorher hatten wir mehr Wert auf die Eigenkorbsicherung gelegt“, so Greve. Die Folge: Die Hurricanes zwangen Köln mit dieser riskanteren Verteidigungsarbeit zu vielen Fehlern im Spielaufbau. 29 Turnover unterliefen den Gastgeberinnen, zwölf dem Liga-Primus.

Auch die Ex-Rotenburgerin Franziska Worthmann, Top-Scorerin der RheinStars, kam nicht wie gewohnt zum Zuge. Zwar war sie die einzige Kölnerin, die noch zweistellig punktete, doch blieb sie mit zwölf Zählern klar unterm Schnitt „und musste viel dafür tun, um die Körbe zu erzielen“, verriet Greve.

Gleich vier Spielerinnen waren bei den Hurricanes zweistellig erfolgreich – Janae Young (22), Pia Mankertz (11), Emma Stach (14) und Kierra Mallard (14), zudem fehlte Hannah Pakulat bei neun Punkten und acht Rebounds nicht viel zum Double-Double.

Nicht im Kader stand neben den längerfristigen Ausfällen Andrea Baden, Kata Takács und Clara Schwartz übrigens Pechvogel Katharina Feil. Die Centerin musste sich aufgrund einer Zahnwurzelentzündung operieren lassen. Trotz der Personalnot rotierte Greve munter durch und fand: „Das war schon eine gute Teamleistung.“

Übrigens: Unter den 40 Zuschauern befanden sich auch 15 Fans der Hurricanes. „Und unsere Krachmacher haben wieder ihr Bestes gegeben“, bemerkte Greve schmunzelnd. · maf

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