RSV bezwingt Pennigbüttel unspektakulär mit 3:0 – ohne Hiob

Potratz löst den Knoten

Sercan Durmaz schied kurz vor der Pause aus und begab sich in die Hände von Physiotherapeutin Teresa Hamelmann.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Kurzfristig dachten sie schon, das La-Strada-Feuerwerk am Himmel sei ihnen gewidmet. Doch das wäre des Guten wirklich zu viel gewesen, denn der 3:0 (0:0)-Erfolg, den die Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV im ersten Heimspiel der neue Saison gegen Aufsteiger SV Komet Pennigbüttel verbuchten, war unspektakulär. Das gewisse Etwas fehlte – und die 100 Zuschauer vermissten Rückkehrer Patrick Hiob, der nicht im Ahe-Stadion weilte.

Während Pennigbüttels Keeper Philip Rucki (l.) bedröppelt dreinschaut, feiert Rotenburgs Tim Potratz (r.) mit seinen Kollegen die 1:0-Führung. Am Ende hieß es 3:0 für den Gastgeber. - Fotos: Freese

„Wir haben es nach dem Abschlusstraining am Donnerstag in der Kabine so besprochen, dass Patrick erst ab Dienstag zum Kader stößt – er muss nochmal trainieren und etwas fitter werden“, lieferte RSV-Coach Matthias Rose nach dem Spiel die Begründung. An der Spielberechtigung lag es also nicht, die ist inzwischen eingetroffen. Und ein Platz auf der gegen Pennigbüttel vollen Bank könnte auch frei werden, denn Sercan Durmaz, der auf der linken Seite für viel Gefahr sorgte, griff sich kurz vor der Pause an den linken Oberschenkel und schied verletzt aus (40.). „Muskelfaserriss oder Zerrung – ich hoffe, es ist nicht so schlimm“, meinte der Offensivspieler, der mit einer ganz dicken Chance an Keeper Philip Rucki gescheitert war (14.). Es war die vierte große Möglichkeit innerhalb von sechs Minuten – auch Tim Potratz, Timo Kanigowski und Jannis Oberbörsch verpassten die frühe Vorentscheidung (8./10./13.). „Wir hatten viele gute Momente bis zum Sechzehner, aber beim Torabschluss waren wir zu nervös“, fand Rose.

So wurde es trotz drückender Überlegenheit lange Zeit ein Tanz auf der Rasierklinge, wenngleich Routinier Tim Ebersbach feststellte: „Wir haben nicht viel zugelassen und sind nicht unruhig geworden.“ Einzige Ausnahme: In der 41. Minute hätte Referee Daniel Ballin (TSV Etelsen) auch auf Strafstoß entscheiden können, als Timo Kanigowski doch sehr an Amed Fadika herumzerrte.

So aber löste Tim Potratz, Rotenburgs Bester, den Knoten kurz nach der Pause und wuchtete einen durch Jannis Niestädt verlängerten Eckstoß von Patrick Peter mit dem Kopf zum 1:0 ins Netz (47.). „Er war schon in der ersten Halbzeit richtig gut“, lobte Coach Rose den zentralen Mittelfeldspieler.

Pennigbüttel blieb recht ungefährlich und brachte nach einer guten Stunde den Ex-Rotenburger René Thiel. In der 74. Minute sorgte Jannis Oberbörsch dann für Erleichterung beim Gastgeber, als er Keeper Rucki noch ausspielte und zum 2:0 einschob. Yannik Malende traf schließlich nach guter Einzelleistung ins lange Eck zum 3:0 (87.) und sorgte so für einen standesgemäßen Sieg – ein Feuerwerk war es aber wahrlich nicht. Das gab's nur am Himmel.

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