Kevin Klützke steht beim Rotenburger SV am Sonntag vor dem Comeback

Der Pechvogel ist zurück

Kevin Klützke (l.) hat seine fünfmonatige Knieverletzung auskuriert und wird am Sonntag höchstwahrscheinlich zum Kader des Rotenburger SV gegen den TuS Bodenteich gehören. - Foto: Menker

Rotenburg - Kevin Klützke gehört beim Rotenburger SV definitiv zu den Leistungsträgern. Auch wenn der Defensivspezialist in der Vergangenheit lange Zeit verletzt war, ist er aus der Mannschaft nicht wegzudenken. Zuletzt laborierte er an einer Knieverletzung. Nun meldet sich der „Dauerverletzte“ zurück und wird höchstwahrscheinlich am Sonntag (15 Uhr) zum Kader gehören, wenn der RSV seine Fußball-Landesligapartie beim aktuellen Tabellenführer TuS Bodenteich bestreitet.

Die Generalprobe hat Klützke jedenfalls mit Bravour bestanden. Vergangene Woche wurde er nach fünfmonatiger Verletzung (Innenmeniskusschaden) von Trainer Bernd Santl in die Reservemannschaft des Rotenburger SV berufen und spielte beim FSV Hesedorf/Nartum 90 Minuten lang durch. Dabei überzeugte er mit guter Leistung. Das schien Klützke aber wohl nicht gereicht zu haben. Als der Schiedsrichter Marcel Klein (SV Ahlerstedt/Ottendorf) den Gästen in der 83. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen hatte, nahm sich Klützke den Ball, legte ihn sich auf den Elfmeterpunkt und verwandelte eiskalt. Damit sicherte er der Reserve das 2:2-Unentschieden. Für den RSV II war es der erste Punktgewinn in der laufenden Bezirksliga-Saison – dank Klützke.

„Das war ein richtig schönes Gefühl, mal wieder auf dem Platz zu stehen. Und das ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte, hat mich sehr natürlich gefreut“, betont Klützke, der sich in den vergangenen vier Jahren drei Mal die Nase und ein Mal die Rippe brach. „Hinzu kamen noch ein Handgelenkbruch und die Innenmeniskusverletzung am Knie.“ Doch seitdem läuft es wieder richtig rund. „Ich bin seit vier Wochen im Mannschaftstraining. Es macht wieder richtig Spaß. Nur mit der Kondition habe ich noch ein wenig Probleme.“

Sollte er am Sonntag zum Kader des Landesligisten gehören, wird es „wohl für 90 Minuten noch nicht ganz reichen“, wie der Defensiv-Allrounder erklärt. RSV-Coach Matthias Rose könnte ihn sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Sechserposition aufstellen. Geht es nach Klützke, würde er lieber im defensiven Mittelfeld auflaufen als in der Abwehr. „Die Spielweise des Sechser liegt mir einfach mehr“, gibt der 25-jährige Industriekaufmann zu: „Aber wenn der Trainer meint, dass ich als Innenverteidiger spielen soll, habe ich damit aber auch überhaupt kein Problem. Als Innenverteidiger würde ich höchstwahrscheinlich sogar 90 Minuten durchhalten. Das wird auf der Sechs eher schwierig.“

Viel wichtiger als die genaue Spielposition ist Klützke aber, dass er in der Zukunft von schweren Verletzungen verschont bleibt. Denn nur ein topfitter Klützke hilft dem RSV am Ende weiter. 

jdi

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