Scheeßels Christoph Meyer glaubt nach drei Niederlagen in Folge an eine schnelle Besserung

„Motor wieder anwerfen“

Christoph Meyer (r.) und sein SV Rot-Weiß Scheeßel sind häufig einen Schritt schneller als die Gegner. - Foto: Freese

Scheeßel - Von Vincent Wuttke. 15 Punkte nach sieben Spielen und der dritte Tabellenplatz – der SV Rot-Weiß Scheeßel ist ohne Frage das Überraschungsteam der Fußball-Kreisliga. Auch nach zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Folge ist die Stimmung bei der Elf von Trainer Sven Schumacher immer noch bestens, wie uns Mittelfeldroutinier Christoph Meyer (31) versicherte.

Bisher hat Ihre Mannschaft die Liga gehörig aufgemischt. Fällt der Beginn auch nach den drei Niederlagen zuletzt noch unter die Kategorie Traumstart?

Christoph Meyer: Auf jeden Fall. Auch wenn wir die vergangenen Spiele zwar verloren haben, läuft es einfach gut bei uns. Für uns ist ja schon alles überragend, was mit dem Abstieg nichts zu tun hat.

Sie haben bereits vor sechs Jahren mit Scheeßel in der Kreisliga gespielt. Hätten Sie sich die neu Spielklasse nicht stärker vorgestellt?

Meyer: Ein wenig schon, aber wir wussten auf der anderen Seite auch schon vor der Saison, dass wir mit den Kreisligateams gut mithalten können. In Testspielen in der vergangenen Saison haben wir schon gute Leistungen gezeigt. Aber genau kannten wir die Liga auch nicht, weil viele Teams aus dem Nordkreis dabei sind. Die Mannschaften aus dem Umkreis von 15 Kilometern nimmt man schon anders wahr, aber die spielen ja fast alle noch eine Klasse höher.

Das kann sich ja bald ändern, wenn Scheeßel so weiter macht ...

Meyer: Erst mal wird das nichts. Mit Ippensen ist ein Team dabei, das deutlich nach oben heraussticht und schon genug Vorsprung hat. Auch wenn sicher mal eine Phase kommt, in der sie Punkte liegen lassen werden sie den Aufstieg klar machen und es ist ja auch nicht unser Ziel gleich wieder hochzugehen.

Nach zwei Niederlagen in der Liga und dem Pokal-Aus scheint es auch nicht mehr so rund zu laufen. Ist die Euphorie also weg?

Meyer: Das würde ich nicht sagen. Die Stimmung ist immer noch gut. Wir machen gerade einfach zu viele individuelle Fehler. Wir haben 14 Gegentore, und von denen sind acht gefallen, weil wir über den Ball getreten haben oder Stellungsfehler gemacht haben. Aber daran haben wir jetzt im Training gearbeitet.

Und Sie sehen sich auch nicht dazu aufgefordert, mahnende Worte zu sprechen?

Meyer: Bisher noch nicht. Wir haben einen Trainer, der die richtigen Worte findet, und die Jungs, die Fehler gemacht haben, brauchen auch nicht noch einen auf den Deckel. Es war vielleicht sogar gut, dass wir mal verloren haben, damit wir den Motor jetzt wieder anwerfen.

Wird das im Heimspiel gegen den FC Alfstedt/Eberdorf schon wieder gelingen?

Meyer: Wenn man sich die Ergebnisse von Alfstedt anguckt, peile ich ganz klar einen Sieg und drei Punkte ein.

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