RSV treibt Personalplanungen voran

Lünzmann und Ott steigen auf, Tinzmann kehrt zurück

Thies Lünzmann wechselt innerhalb des RSV – von der Zweiten geht es für den Defensivspieler in die Erste. - Foto: Freese

Rotenburg - Von Matthias Freese. Der große Kracher ist bisher noch nicht dabei. Ob er überhaupt kommen wird, ist ohnehin die Frage. Und doch hat der Rotenburger SV inzwischen und damit frühzeitig einen spielfähigen Kader für die nächste Saison in der Fußball-Landesliga beisammen – so zeitig wie selten zuvor. Fast das komplette Personal bleibt, gleich fünf Akteure aus der Reserve rücken hoch. Neu ist: Nach Sebastian Lauridsen, Tim Potratz und Dominik Reuter wagen auch Thies Lünzmann und Waldemar Ott den Sprung aus der Bezirksliga in die Erste.

Defensivspieler Lünzmann (23) und Mittelfeldakteur Ott (31), der schon zu Oberliga-Zeiten für den RSV gespielt hat, lagen auch Angebote des Landesliga-Absteigers Jahn Schneverdingen vor, sie entschieden sich aber letztlich für die Mannschaft des neuen Rotenburger Trainers Matthias Rose.

Und noch ein in der Ahe bekanntes Gesicht kehrt zurück: Florian Tinzmann. Der 28-jährige Innenverteidiger, der auch als Sechser einsetzbar ist, war mit Unterbrechungen schon zwischen 2010 und 2013 beim RSV. Zuletzt war er für den SV 16 Osnabrück aktiv, pausierte aber längere Zeit aus Verletzungsgründen. Zusammen mit Coach Rose und dem spielenden Co-Trainer Tim Ebersbach hatte Tinzmann bereits beim Brinkumer SV gespielt, die Kontakte sind nie abgerissen. „Wir planen ihn ganz unverbindlich ein. Wenn er fit ist, hat er die Qualität, dass er uns helfen kann. Und wenn der Körper streikt, kriegt er die Pause, die er braucht“, sagt Ebersbach.

In einer anderen Funktion kehrt auch Torben Stradtmann, zuletzt bei der SG Fulde zwischen den Pfosten, zurück – er wird Torwart-Trainer beim RSV.

Geklärt sind inzwischen auch die Vertragsverlängerungen mit Jannis Niestädt und Yannik Malende, auch mit Tobias Kirschke steht der Club vor der Einigung. Vakant wäre nur noch Offensivkraft Atilla Iscan, während Christoph Drewes und Lars Hamelmann bekanntlich mit dem ausgeschiedenen Coach Jan Fitschen zum Ligarivalen TSV Ottersberg gehen.

Tim Ebersbach freut sich vor allem über die vielen echten oder langjährigen Rotenburger, die das Gerüst des Teams bilden. Von Aufstiegs-ambitionen redet der Routinier allerdings trotz des vierten Platzes in der abgelaufenen Saison nicht. „Es kommen Hammervereine herunter, die Saison wird eine ganz andere Hausnummer“, denkt er an die Absteiger TB Uphusen und Teutonia Uelzen sowie den Heeslinger SC, wenn dieser die Oberliga denn auch verlassen muss.

Insofern ist auch der RSV daran interessiert, sich noch einmal extern zu verstärken, insbesondere im Offensivbereich besteht Handlungsbedarf. Zwei Kräfte sind aber inzwischen von der Liste gestrichen worden. Patrick Hiob (FC Elmshorn), zwischen 2006 und 2009 zwei Mal in Rotenburg unter Vertrag, hat abgesagt, mit Mazan Moslehe vom TSV Ottersberg erzielten die Verantwortlichen keine Einigung, weil dessen Forderungen wohl überzogen waren. Aber vielleicht könnte der RSV ja auch für Jannis Oberbörsch wieder interessant werden, nachdem sein aktueller Club, Landesligist TSV Etelsen, seinem Vater Bernd Oberbörsch den Stuhl vor die Tür gestellt hatte.

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