Rotenburgs Tennis-Herren machen nach 5:1 in Haste ihr Meisterstück

„Zu gut für die Landesliga“

Meisterlächeln nach erfolgreicher Arbeit: Der TC Grün-Weiß Rotenburg kehrt in die Oberliga zurück. Ihren Teil trugen Aziz Kijametovic, Sebastian Loss, Ersatzmann Vincent Wuttke, Trainer Zlatan Burina (oben, v.l.) sowie Philipp Barautzki und Lars Rademacher (unten, v.l.) bei.

Rotenburg - Es ist vollbracht! Die Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg kehren mit weißer Weste nach einjähriger Ab-stinenz zurück in die Oberliga. Das Team von Coach Zlatan Burina setzte sich am letzten Spieltag auch bei der Spvg Haste in Osnabrück mit 5:1 durch und tütete damit den Meistertitel in der Landesliga ein.

„Der Titel war unser Ziel, denn die Jungs sind zu gut für die Landesliga“, stellte Zlatan Burina erleichtert fest. Dabei hatte er vor der Saison noch etwas tiefgestapelt – aus gutem Grund: „Das muss man doch, außerdem wusste ich nicht, wie oft uns Aziz Kijametovic zur Verfügung stehen würde.“

Der Spitzenspieler aus Bosnien, der in den Vereinigten Staaten studiert, nutzte die Sommerpause jedoch intensiv, um die Grün-Weißen zu unterstützen. Auch gegen die Spielvereinigung Haste, die im Falle eines klaren Sieges sogar selbst hätte aufsteigen können, schlug Kijametovic erfolgreich auf. Im Spitzenspiel gegen Kolja van Lück siegte er mit 6:1, 6:4.

Zuvor hatten bereits Sebastian Loss an Position zwei (6:3, 6:4 gegen Oliver Eggers) und Lars Rademacher als „Vierer“ (7:5, 6:4 gegen Sven Bolsmann) die ersten beiden Siege eingefahren – und schon zu dem Zeitpunkt war Rotenburg der Titel nicht mehr zu nehmen. „So einfach wie es klingt, war es aber nicht. Doch die Jungs haben aufgepasst“, meinte Burina und verwies darauf, dass Rademacher in beiden Sätzen mit 3:4 zurücklag, dann aber die Durchgänge konzentriert für sich entschied.

Einen ganz souveränen Sieg fuhr im Einzel Philipp Barautzki ein, der gegen Johannes Spille nicht ein Spiel abgab und sich mit 6:0, 6:0 behauptete. Somit stand der Rotenburger Sieg bereits nach den Einzeln fest.

In den Doppeln kamen Kijametovic und Loss gegen van Lück und Spille dann auch recht schnell zum Ende – 6:2, 6:1. Nur Barautzki und Rademacher verzögerten die Meisterfeier ein wenig. „Eigentlich wollten wir es auch schnell machen, und dann kam genau das Gegenteil“, nahm Rademacher die 7:6, 3:6, 8:10-Niederlage aber ganz gelassen. Ärger gab's deswegen auch nicht: „Nee, Zlatan ist trotzdem zufrieden. Alles gut“, merkte Rotenburgs Nummer vier an.

Und der Coach – er plant jetzt bereits für den nächsten Sommer, auch wenn zunächst die Landesliga-Saison im Winter noch dazwischenliegt. Klar ist für ihn, dass das gestrige Sieger-Quartett auch 2017 wieder zur Verfügung steht – also inklusive Aziz Kijametovic. „Und die Jungs, die den Aufstieg geschafft haben, haben auch die Qualität.“

In der Oberliga sind allerdings wieder sechs Spieler vonnöten, sodass der Kader ergänzt werden muss. „Zwei, drei Spieler müssen wir haben. Aber wir haben ja gute Jungs im Verein, die langsam dafür infrage kommen und an Position fünf oder sechs spielen können. Ein bisschen Zeit haben wir auch noch – und vielleicht finden wir da für oben noch einen erfahrenen Spieler.“

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