Kondition für zwei Spiele

Christian Hausdorf ist beim TuS Rotenburg hinten wie vorne unverzichtbar geworden

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Christian Hausdorf ist oft 60 Minuten im Einsatz – nicht nur vorne am Kreis, sondern auch hinten im Mittelblock vertraut Coach Nils Muche dem 26-Jährigen. 

Rotenburg - Er steht eher selten im Mittelpunkt – und ist doch unverzichtbar für den TuS Rotenburg: Der 26-jährige Christian Hausdorf gehörte zu den festen Stützen beim Handball-Verbandsligisten. Das untermauerte er auch beim 27:17-Auftaktsieg in der Partie bei der HSG Nordhorn II, zu dem der Kreisläufer gleich sechs Toren beisteuerte.

Christian Hausdorf trägt seit einigen Jahren die Trikotnummer 13, die in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung für ihn hat, denn er ist seit 2003, also schon seit 13 Jahren, für den TuS Rotenburg aktiv. „Früher hatte ich die Nummer drei. Als ich nach meinem Kreuzbandriss vor drei Jahren aber wieder fit war, war die Nummer drei schon vergeben. Da habe ich eben die 13 genommen. Mehr steckt da nicht hinter“, versichert der junge Mann.

Er zählt seit Jahren zu den Leistungsträgern der ersten Herren und hat alle erfolgreichen Zeiten mitgemacht. Doch selten kommt er auf eine solche Ausbeute wie am Samastag in Nordhorn. Hausdorf erzielte aber nicht nur ein halbes Dutzend Treffer vom Kreis, sondern sorgte im Abwehr-Mittelblock zusammen mit Klaas-Marten Badenhop dafür, dass es nur 17 Gegentore gab. Hausdorf gehört zu den wenigen Spielern, die von seinem Trainer Nils Muche auch fast immer 60 Minuten aufs Feld geschickt werden. „Christian hat Kondition für zwei Spiele. Ich brauche ihn hinten und vorne. Daher bleibt er meist 60 Minuten auf dem Feld“, erklärt der Rotenburger Coach. Und Muche genießt bei Hausdorf großes Ansehen: „Er hat uns noch weiter nach vorne gebracht. Unter anderem, weil er die Deckungsarbeit enorm forciert hat und weil er sich intensiv in vielen Einzelgesprächen um jeden Spieler speziell kümmert.“

In dieser Saison weit oben mitspielen

In Nordhorn passte alles für den Kreisläufer. „Leider hatte ich außer meinen sechs Toren auch einen Fehlversuch. Der war nicht nötig“, ist Hausdorf immer selbstkritisch. Er ist überzeugt davon, in dieser Saison mit dem TuS Rotenburg weit oben mitspielen zu können: „Durch unsere drei Neuzugänge hat die Mannschaft weiter an Qualität gewonnen. Bleiben wir von schwereren Verletzungen verschont, werden wir oben mitmischen“, ist er überzeugt.

Auch als Co-Trainer der Damenmannschaft scheint er vor einer erfolgreichen Saison zu stehen, denn diese ist in der Landesklasse mit zwei Siegen sehr erfolgreich in die Saison gestartet. Dort ist Hausdorf bereits das fünfte Jahr Co-Trainer. Praktisch ist vor allem, dass seine langjährige Freundin Jane Lüdemann dort spielt. „So sehen wir uns in der Woche auch beim Training“, erzählt Hausdorf. Das ist nicht unwichtig, denn jeder Wochentag ist bei „Hausi“, wie er überall genannt wird, praktisch mit Sport belegt. Mindestens zwei Mal selber Training, zusätzlich Training mit den Damen, dann noch im Fitness-Studio und am Wochenende ein Spiel – da bleibt keine Zeit für weitere Hobbys.

Für den TuS Rotenburg ist Christian Hausdorf ein wahrer Glücksfall und ein Garant dafür, dass es mit der ersten Herrenmannschaft in den jüngsten Jahren stetig bergauf ging und auch noch weiter bergauf gehen soll. 

jho

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