RSV-Kapitän verpasst wegen Knieproblemen nicht nur das HSV-Spiel

Für Klützke doppelt bitter

Kevin Klützke ist verletzt.

Rotenburg - Kevin Klützke ärgerte sich besonders: Der Kapitän des Rotenburger SV ist Fan des Hamburger SV. „Schon als kleines Kind habe ich das HSV-Trikot angezogen bekommen – damit war das Ding durch.“ Doch als es am Mittwoch zum Duell mit dem Lieblingsclub kam, trug der Defensivspieler keine Sportklamotten – er saß in Zivil auf der Bank. Auch Sonntag (15 Uhr), im Auswärtsspiel der Fußball-Landesliga bei Eintracht Cuxhaven, kommt er nicht zum Einsatz. Klützke ist verletzt – die Saison für ihn vermutlich beendet.

Schwerer als die Wasserablagerung im Sprunggelenk wiegt die Verletzung im linken Knie. „Das Gelenk springt heraus. Ich muss wohl noch zum Arzt damit“, befürchtet Klützke. „Das nervt mich komplett.“ Kein Wunder, schließlich spielte sein Team in dieser Saison bereits zwei Mal gegen einen Bundesligisten und jedes Mal musste er passen. Gegen Hannover 96 lag es an seinem Handgelenkbruch.

Für Coach Jan Fitschen war das HSV-Spiel sogar sein letzter Heimauftritt als verantwortlicher Coach des RSV. Wobei: Laut der Sonderausgabe des Stadionheftes ist Fitschen gar nicht mehr im Amt. „Landesliga-Team / Saison 2015/2016“ stand über der Seite der Teamvorstellung und als Trainer war bereits der künftige Coach Matthias Rose abgebildet. „Fieldreporter“ Stefan Wenck stellte den Noch-Coach des RSV sogar als Andre Schmitz (einer der damaligen Nachfolgekandidaten) vor. Fitschen nahm es mit Humor. Für ihn neigt sich die Rotenburg-Zeit dem Ende zu – ab Sommer steht er beim TSV Ottersberg an der Linie. - maf

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