Zwölf Tage nach der Pokalpleite muss der RSV erneut gegen Etelsen ran

Klar und einfach spielen

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Kapitän Jannis Niestädt (r.) und Mathis Wulff werden beim Wiedersehen mit dem TSV Etelsen nicht auf dem Platz stehen – beide sind gesperrt, Niestädt ohnehin auch verletzt. 

Rotenburg - Es hatte alles so verheißungsvoll begonnen: Der Rotenburger SV war mühelos durch die ersten drei Bezirkspokalspiele spaziert und hatte Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison in der Fußball-Landesliga geweckt. Doch jetzt? Drei der letzten vier Pflichtspiele verlor die Wümme-Elf, unter anderem mit 1:5 das Pokal-Viertelfinale gegen den TSV Etelsen. Nur zwölf Tage später kommt es am vierten Spieltag erneut zum Aufeinandertreffen, wieder im Ahe-Stadion (Sonntag, 15 Uhr).

„So eine Niederlage möchte keiner noch mal erleben“, sagt RSV-Trainer Matthias Rose und arbeitet daran, die wesentlichen Tugenden wieder freizulegen. „Wir wollen es immer fußballerisch lösen, aber in so einer Phase, in der wir uns befinden, geht es darum, klar und einfach zu spielen. Da müssen wir uns kämpferisch präsentieren und erst mal anfangen, den Gegner zu bearbeiten“, betont er. Zuletzt, als es ein 0:2 beim FC Hagen/Uthlede gab, habe ihm das in der zweiten Halbzeit durchaus gefallen, betont Rose.

Allerdings ging das auch zu Lasten des Personals, das sich dezimierte – erst Kapitän Jannis Niestädt mit Gelb-Rot, dann Mathis Wulff mit Rot. „Jede Rote Karte ärgert mich und schwächt die Mannschaft, aber diese beiden kann ich noch akzeptieren, denn sie hatten nichts mit Meckern zu tun und waren keine Tätlichkeiten“, meint Rose. Niestädt wird seine Spielpause wahrscheinlich noch verlängern, um einen verschleppten Muskelfaserriss im Adduktorenbereich auszukurieren. Was gleichzeitig bedeutet, dass Tim Ebersbach vorerst wohl in der Innenverteidigung bleibt.

Im ersten Vergleich mit dem Tabellenführer vom Schlosspark hatte der Coach ganz mutig fünf Offensivspieler in der Startelf aufgeboten, zuletzt in Hagen mit Patrick Hiob, Patrick Peter und Yannik Malende nur noch drei vornehmlich nach vorne ausgerichtete Kräfte aufgestellt und Jannis Oberbörsch lange Zeit auf der Bank gelassen. Was für beide Ausrichtungen galt: „Wir spielen uns momentan nicht wirklich viele klare Torchancen heraus“, hat Rose festgestellt. Dass es auch mit der Einbindung von Routinier Patrick Hiob, der ja die gesamte Vorbereitung nicht mitgemacht hat und jetzt möglichst schnell integriert werden soll, zusammenhängt, glaubt Rose nicht. „Natürlich muss die Mannschaft sich erst daran gewöhen, auf der anderen Seite ist er ein ähnlicher Spieler wie Jannis Oberbörsch. Beide haben ihre Stärken im Sechzehner – da haben wir also eigentlich nicht umgestellt.“ Gleichwohl ist eine etwas defensivere Ausrichtung gegen Etelsen wahrscheinlich – „um mehr in die Zweikämpfe zu kommen“, sagt Rose. 

maf

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