Rotenburg schließt nach 6:0 gegen Lehrte II zu Cuxhaven auf

Kijametovic und Meyer liefern sich ein hochklassiges Duell

Sebastian Loss kam als Nummer zwei zum Einsatz und gewann nach kleinen Anlaufproblemen mit 6:4, 6:0. - Foto: Woelki

Rotenburg - Am Ende war alles ganz schnell vorbei – und der längst unterlegene Gegner schenkte beide Doppel weg. Nach der 4:0-Führung des TC Grün-Weiß Rotenburg in der Tennis-Landesliga gegen den Lehrter SV II gaben die Gäste frühzeitig auf, weil ihre Nummer eins Alexander Meyer laut Spielbericht Kreislaufprobleme hatte und im anderen Doppel Mitspieler Julius Burlage wegen einer vermeintlichen Fußverletzung nicht weitermachen konnte. So bleiben die Rotenburger durch ihren 6:0-Heimerfolg ohne Punktverlust und zogen mit Spitzenreiter SC SW Cuxhaven gleich. Nächsten Samstag kommt es nun am Nobelsteder Weg zum Gipfeltreffen.

„Das sagt man dann so. Lehrte wollte die Doppel nicht mehr spielen, weil sie schon mit 0:4 zurücklagen. Dabei hatten sie doch zwei Ersatzspieler mit“, zeigte Rotenburgs Coach Zlatan Burina nur wenig Verständnis für die Einstellung der Gäste.

Dabei hatten die in der Einzeln durchaus ihre Siegchancen gehabt. Einzig Lars Rademacher war von Anfang bis Ende Chef auf dem Platz gewesen. Der Rotenburger ließ Burlage im Duell der Vierer keine Chance beim 6:0, 6:0. „Lars war zu stark, zu schnell und zu sicher“, meinte Burina.

„In den anderen drei Spielen hätte aber alles passieren können“, fand der Coach. Letztlich klar vom Ergebnis her war die Partie von Sebastian Loss, der an Position zwei agierte und Niklas Woltmann nach Anfangsschwierigkeiten mit 6:4, 6:0 bezwang. „Als er begonnen hat, ruhiger zu spielen, war es kein Thema mehr“, so Burina. Gleiches galt für Philipp Barautzki, der an Position drei mit 6:2, 6:3 gegen Maximilian Grimme siegte.

Das beste Match lieferten sich im Spitzeneinzel der Bosnier Aziz Kijametovic und sein Lehrter Rivale Alexander Meyer, ein früherer Scheeßeler. „Das war von der Qualität her sehr gutes Tennis“, betonte Burina. Beide studieren übrigens in Amerika, beide haben derzeit Semesterferien.

Meyer, der einst als eines der größten deutschen Talente galt und auch im Stützpunkt in Hannover trainierte, drehte einen 1:4-Rückstand im ersten Satz in ein 7:5. „Da wollte Aziz einfach zu viel“, hatte Burina beobachtet.

Im zweiten Satz agierte der Bosnier aber deutlich sicherer (6:2), um auch den letzten Durchgang mit 6:1 souverän nach Hause zu bringen. „Er hat nicht viel riskiert und mit seiner Vorhand dann auch keinen einzigen Fehler mehr gemacht“, analysierte sein Coach, der auch im Spitzenspiel gegen Cuxhaven auf Kijametovic setzen kann. - maf

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