Schwimmer des TuS Rotenburg bleibt über die 100 Meter Freistil erstmals unter einer Minute

Kasch besiegt die Zeit

Ungläubig blickt Corvin Kasch auf die Anzeigentafel, die über die 100 Meter Freistil eine Zeit von 59,25 Sekunden anzeigt. Damit ist der Nachwuchsschwimmer des TuS Rotenburg in dieser Disziplin erstmalig unter einer Minute geblieben.

Rotenburg/Visselhövede - Er hat es endlich geschafft: Nach mehreren Anläufen hat Corvin Kasch (Jahrgang 2000) die Zeit besiegt und ist erstmals in seiner Sportkarriere unter der magischen Minute geblieben. Bei der 16. Auflage des Böhmetaler Heidmark-Schwimmfestes benötigte der Athlet des TuS Rotenburg für die 100 Meter Freistil gerade einmal 59,25 Sekunden.

Damit aber nicht genug: Auch über die 200 Meter Freistil stellte er mit 2:10,43 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf, schockte damit die Konkurrenz und sicherste sich souverän den ersten Platz. Weitere Bestzeiten lieferte er über die 100 Meter Rücken (1:10,16 Minuten), 100 Meter Schmetterling (1:07,49) und 50 Meter Freistil mit 26,88 Sekunden ab.

Aber auch seine Vereinskollegen machten auf sich aufmerksam. So sicherten sich Tillmann Lau, Bent Ringen und Leo Kotai (alle 2007) allein sechs von 36 Medaillen für den TuS Rotenburg. Lau belegte über die 100 Meter Freistil (1:21,68) den ersten Platz, damit hat er die Kadernorm des Landesschimmverbands Niedersachsen erfüllt. Kotai und Ringen errangen über dieselbe Disziplin jeweils den zweiten und dritten Rang. Yehor Krasnokutskyi (2004) belegte den zweiten Platz über 100 Meter Freistil in 1:12,53 Minuten und hat sich ebenfalls für die Landesmeisterschaft qualifiziert. Einen Paukenschlag setzte Josephine Mau (2003) mit der Qualifikation für das angesetzte Finale über 50 Meter Schmetterling. Im Vorlauf benötigte sie noch 35,91 Sekunden, um im Finale mit einer Steigerung auf 34,86 Sekunden aufzutrumpfen. Tyra Kasch (2003) zeigte ihr Können über 50 Meter Rücken in 36,36 Sekunden. Das bedeutete Platz eins und die Qualifikation für das Finale. Hier gelang ihr mit 36,30 Sekunden der Sprung in die „Ewige Fünfbestenliste“ des TuS Rotenburg. Alina Stein (1999) verbesserte über 200 Meter Brust ihre Bestzeit um weitere sieben Sekunden und eroberte sich damit den dritten Platz in der offenen Wertung.

Aber auch die Aktiven des Visselhöveder Schwimmclubs, die mit acht Schwimmern an den Start gingen, trumpften auf. So durfte Leni Magnus (2010) über die 25 Meter Freistil und 25 Meter Brust jeweils Gold mit nach Hause nehmen. Über die 25 Meter Rücken gab es Silber. Mia Spillner (2009) erschwamm sich über die 25 Meter Brust einen ersten Platz. Rang zwei gab es über die 25 Meter Rücken und eiBronze über die 25 Meter Freistil.

Drei Mal Gold sicherte sich Hannah Magnus (2008) über 50 Meter Freistil, 50 und 100 Meter Rücken. Über 100 Meter Freistil gab es Silber. Magnus hat überall neue Bestzeiten gesetzt und damit das Ticket für die Bezirksmeisterschaft gesichert. Vier neue Bestzeiten gab es auch für Jenna Sophie Behrens (2007). Über 100 Meter Brust sprang Platz zwei heraus. Natalia Wutke (2006) sicherte sich Gold über 50 Meter Freistil sowie über 50 und 100 Meter Schmetterling. Platz drei gab es jeweils über die 100 und 200 Meter Freistil. Sie qualifizierte sich ebenfalls für die Bezirksmeisterschaft.

Auch Lennart Dederer (2005) qualifizierte sich über 200 Meter Freistil für die Bezirksmeisterschaft. Über die 100 Meter Rücken gab es zudem noch Gold und über 100 Meter Freistil Silber. Kjara Haase (2004) qualifizierte sich erstmals über die 200 Meter Freistil genauso für den Bezirksentscheid. Neue Bestzeit gab es über 50 Meter Brust, was Platz vier bedeutete. Aileen Marie Behrens (2003) sammelte über 50 und 100 Meter Freistil und 50 Meter Rücken neue Bestzeiten und belegte zwei Mal Rang zwei und ein Mal Platz fünf. Die Bezirkspflichtzeiten erfüllte sie über 50 Meter Schmetterling und 200 Meter Rücken. Für Nadja Warnecke (1999) reichte es im Finale über 50 Meter Brust zu Rang fünf. In ihrem Jahrgang ging sie damit als Siegerin hervor. Über 100 Meter Brust gab es sogar Gold und über 100 Meter Lagen den zweiten Platz. Rang vier sprang jeweils über 50 und 100 Meter Freistil heraus. - jdi

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