Langjähriger Abwehrchef übernimmt den TV Sottrum

Kalteis kehrt als Coach zurück

Vitalij Kalteis als Spieler – das war bis vor einem Jahr so. Ab dem Sommer ist der 33-Jährige dann als Coach beim TV Sottrum tätig. - Foto: Freese

Sottrum - Von Matthias Freese. Die Überraschung ist gelungen. „Mich hat schon der eine oder andere gefragt, was ich im Sportlerheim mache“, erzählt Vitalij Kalteis und lacht. Künftig wird er dort häufiger zu sehen sein, denn der 33-jährige Scheeßeler kehrt zurück zum TV Sottrum und übernimmt in der nächsten Saison den Fußball-Kreisligisten als Coach. Die Zusammenarbeit wurde am Donnerstagabend per Handschlag besiegelt. Kalteis folgt damit auf Tomas Meyer, der seinen Vertrag nicht verlängert hat.

Vor einem Jahr hatte Kalteis, der langjährige Abwehrchef und Kapitän der Sottrumer, seine aktive Laufbahn beendet. Doch ganz weg war er nie. „Ich hatte ja immer noch Kontakt zur Mannschaft“, erzählt er. Stürmer Matthias Michaelis ist zudem sein Arbeitskollege, beide sind bei einem Dienstleister in der Automobilbranche tätig. „Und er hat gesagt, wenn ich Trainer werde, bleibt er in Sottrum. Zack – eingetütet“, kann Kalteis hinter der vielleicht wichtigsten Personalie trotz zahlreicher Angebote einen Haken machen.

„Der Kader steht soweit – bis auf ein, zwei Fragezeichen“, berichtet Sottrums Fußballobmann Thomas Holzkamm und ist erfreut, dass ihm die zähe und langwierige Trainersuche vom vergangenen Sommer dieses Mal erspart bleibt. „Wir freuen uns sehr, dass Vitalij es macht. Wir hatten uns mit dem Mannschaftsrat unterhalten und er war unser erster Ansprechpartner. Er ist quasi eine interne Lösung und weiß, wie es bei uns läuft.“

Sottrum ist für Kalteis, der in seiner Laufbahn auch auf einen Oberliga-Einsatz beim Rotenburger SV und zu zahlreichen Landesliga-Spielen für den TSV Neuenkirchen kam, die erste Trainerstation. „Aber ich trainiere mindestens zwei Mal die Woche – meinen Sohn im Garten. Und er sagt, dass Papa der beste Trainer ist“, verrät Kalteis. Eine Trainerlizenz besitzt er noch nicht, „aber das wird jetzt angegangen.

Das gehört dazu, auch wenn ich nicht weiß, ob ich dadurch ein besserer Trainer bin.“ Genaue Vorstellungen hat er auch so schon. „Wir müssen mehrere Systeme können, müssen auch mal umstellen, denn wir haben ein paar Spiele verloren, weil wir nicht clever genug waren“, hat er beobachtet. „Wir sind ja gut besetzt, können aber noch an Feinheiten und der Taktik arbeiten.“ Zudem gilt es, das Team punktuell zu verstärken. Till Högermeyer wird nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr in Bayern zurückerwartet, „und aus der Jugend kommen auch ein paar gute Jungs raus“, weiß Kalteis.

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