Männliche A-Jugend setzt sich beim Tag der Handballjugend durch

Jugendhandball Wümme feiert Erfolg

Der Jugendhandball Wümme war mit 20 Mannschaften beim Tag der Handballjugend in Schwarme vertreten.

Schwarme - Von Björn Lakemann. Mit einem Turniererfolg und einem zweiten Platz sind die Nachwuchsmannschaften des Jugendhandball Wümme vom Tag der Handballjugend aus Schwarme (Landkreis Diepholz) zurückgekehrt. Insgesamt beteiligten sich etwas mehr als 100 Mannschaften aus den Landkreisen Rotenburg, Verden und Diepholz mit mehr als 1 000 Aktiven an der vom TSV Schwarme für die Handball-Region Mitte Niedersachsen ausgetragenen Veranstaltung.

Nach Beendigung des Tages fiel eine Zentnerlast von den Schultern aller Beteiligten. Alles hatte, trotz verspätetem Beginn, hervorragend geklappt und der Wetter-Gott hatte auch ein Einsehen. Dementsprechend zufrieden äußerte sich auch Oliver Hüneke als erster Vorsitzender des Ausrichters: „Recht herzlichen Dank an die Handball-Region Mitte Niedersachsen für das in uns gesetzte Vertrauen, so eine große Veranstaltung auszurichten. Dieser Tag hat jedoch bewiesen, dass wir es können“, schmunzelte Hüneke, der sich bei annähernd 50 Helfern bedankte, ohne die es nicht so reibungslos verlaufen wäre. Auch die 22 Unparteiischen verdienten sich auf den beiden Fußballfeldern, die in 15 Handballfelder unterteilt waren, ein Sonderlob, da sie durch unermüdlichen Einsatz glänzten.

Hannes Knack (beim Wurf) hat sich mit der männlichen A-Jugend des Jugendhandball Wümme beim Tag der Handballjugend in Schwarme (Landkreis Diepholz) durchgesetzt. Er gewann mit seinem Team das Finale gegen die HSG Verden-Aller. - Foto: Westermann

Bei den Handballwettbewerben der Minis und Maxis war der Andrang indes so groß, dass der neue Jugendwart Mario Wittenberg (HSG Stuhr) die Wettbewerbe in Vor- und Nachmittagsgruppen splitten musste. „Das war richtig gute Werbung für den Handballsport. Alles hat gut geklappt, denn schließlich habe ich noch kein Gemecker gehört“, gab Tom Behrmann als Vorsitzender der Handball-Region Mitte Niedersachsen zu verstehen.

Ärgerlich nur, dass einige Teams der Einladung zum eigentlichen Pflichttermin nicht gefolgt waren, wie am Beispiel der männlichen A-Jugend zu sehen war. Neben dem Jugendhandball Wümme war lediglich die HSG Verden-Aller der Einladung gefolgt. Doch auch dafür gab es eine logische Erklärung. „Unser Team ist nicht dabei, weil gerade dieses Wochenende zu voll war. Beach-Handball, Abi-Feiern oder auch eine eventuell erforderliche Aufstiegsrunde verhinderten unsere Teilnahme“, erklärte der 17-jährige Fynn Mosel vom TV Oyten, der sich auf die Teilnahme an der Vorrunde zur Oberliga freut. Am Ende setzte sich das Team vom Jugendhandball Wümme souverän gegen die Verdener Mannschaft durch.

In der Konkurrenz der weiblichen B-Jugend hatte sich der Jugendhandball Wümme bis ins Endspiel vorgekämpft, wo gegen den TV Oyten beim 8:10 Endstation war. Schon in der Vorrunde war Wümme-Trainern Ina Hanck nicht gerade einverstanden mit den Darbietungen ihres Teams: „Schön ist wirklich anders, was meine Mädel hier machen“, war die umtriebige Übungsleiterin nicht gerade begeistert von dem, was ihre Mannschaft auf den Schwarmer Rasen zauberte.

Im Endspiel entschied dann das Glücksspiel Siebenmeterwerfen gegen die Hanck-Schützlinge, die mit 2:4 gegen Oyten den Kürzeren zogen. Trotzdem zeigte sich die Übungsleiterin gnädig mit ihren Schützlingen: „Unser Auftreten war sicher verbesserungswürdig, aber meine Mädels müssen sich wohl erst dran gewöhnen, sich gegen eine sehr defensive Oytener Deckung zu behaupten“, erklärte Hanck nach dem Finalspiel. Und auch Behrens zog ein positives Fazit: „Wir haben tollen Sport gesehen und kommen gerne wieder“, erklärte der Vorsitzende der Handball-Region.

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