Westerholz kommt gegen Selsingen nicht über ein 0:0 hinaus und ist die Spitze los

Jubelschrei nach Thoms Treffer jäh gestoppt

Jannes Hädecke (2.v.l.) und sein TuS Westerholz haben es im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten MTSV Selsingen verpasst, die Tabellenführung zu verteidigen. Am Ende trennten sich beide Teams torlos. Neuer Spitzenreiter ist der FSV Hesedorf/Nartum. - Foto: Woelki

Westerholz - Von Julian Diekmann. Der TuS Westerholz hat es in der Fußball-Kreisliga verpasst, einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft zu gehen. Im Topspiel des Tabellenersten gegen den Dritten MTSV Selsingen kam die Mannschaft von Trainer Peter Ludwig vor heimischer Kulisse nicht über ein 0:0 hinaus. „Wir waren das aktivere Team und hätten klar gewinnen müssen. Das Unentschieden ist sehr ärgerlich“, zeigte sich Ludwig nach dem Abpfiff enttäuscht.

Im Mittelpunkt der Partie stand vor allem Schiedsrichter Andreas Musa, der gleich zwei strittige Situationen zu bewerten hatte. Die erste ereignete sich in der 44. Minute, als Jannes Hädecke eine Flanke von der rechten Seite vors Tor der Gäste schlagen wollte und Selsingens Defensivmann Kevin Knubben den Ball angeblich mit der Hand im Strafraum abwehrte. Nach Rücksprache mit seinem Linienrichter entschied Musa nicht auf Handelfmeter. „Er hat den Ball eindeutig mit der Hand abgewehrt. Das konnte man auch hören – ein klarer Elfmeter“, meinte Flankengeber Jannes Hädecke.

Die andere strittige Situation passierte in der 76. Minute, als Hans Wahlers einen Freistoß vors Gehäuse der Gäste brachte und Jan-Philipp Thom den Ball im Tor unterbrachte. Der Jubelschrei wurde aber sofort von Referee Musa gestoppt – angebliches Abseits.

Die Chance zur Führung hatten die Gastgeber aber zuvor schon vertan. Erst scheiterte Björn Banehr nach einem feinen Querpass von Oliver Demant aus kurzer Distanz an Selsingens Schlussmann Patrick Ehlers (15.), dann versagte Banehr noch zwei Mal allein vorm Tor (33./45.). „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir verloren hätten. Insofern haben wir einen Punkt gewonnen“, zeigte sich Selsingens Knubben nicht nur wegen seiner Hand-Aktion mit der Punkteteilung einverstanden.

Auch im zweiten Durchgang dominierten die Gastgeber die Begegnung – nur ein Tor wollte nicht fallen. „Ich bin mir sicher, dass wir das Spiel mit Jan Ostenfeld gewonnen hätten. Nur er ist gerade im Urlaub“, trauerte Ludwig dem Fehlen seines Topstürmers hinterher. Auch Westerholz‘ Angreifer Wahlers konnte Ostenfeld nicht adäquat ersetzten. Er vergab die Riesenmöglichkeit zur Führung, als er einen in den Strafraum aufgelegten Ball von Banehr aus kürzester Distanz nicht nutzte (62.).

Zehn Minuten vor dem Ende setzte Westerholz noch einmal zur Schlussoffensive an, doch sowohl Banehr (80./87.) als auch Wahlers (88.) und Nils-Philipp Rathje (90.) vergaben beste Möglichkeiten. „Das Tor war einfach wie zugenagelt“, erklärte ein deprimierter Ludwig. - jdi

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