Landesliga-Derby

MTV Jeddingen lässt TuS Westerholz keine Chance - 5:0

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Pamela Herrmann (M.), die sich hier mit Monique Hoyer (verdeckt) und Marlen Delventhal ein Duell liefert, fertigte im Landesliga-Derby mit ihrem MTV Jeddingen den TuS Westerholz am Ende mit 5:0 ab. 

Westerholz - Eine Derbyklatsche mussten die Fußballerinnen des TuS Westerholz in der Landesliga hinnehmen. Beim MTV Jeddingen bekam die Mannschaft von Trainer Klaus Intemann ein 0:5 (0:2) verpasst. Für die Schützlinge um Jeddingens Trainer Oluwolé Olomu war es zugleich der erste Saisonsieg. Jeddingen verbessert sich mit vier Zählern auf den fünften Platz, Westerholz rutscht in der Tabelle mit drei Punkten auf Rang neun ab.

„Das ist das wahre Gesicht von uns“, zeigte sich Olomu nach dem Erfolg begeistert, bekannte aber auch: „Der Sieg ist vielleicht um zwei Tore zu hoch ausgefallen.“

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. In der Folge entwickelte sich aber ein temporeiches Spiel auf beiden Seiten. Wobei die Gastgeberinnen eine aggressivere Spielweise an den Tag legten. Sarah Bunke war es dann, die zum Jeddinger 1:0 einschoss (20.). Weitere Möglichkeiten beider Teams blieben ungenutzt, ehe Jessica Stutzki noch vor der Pause mit einem Fernschuss auf 2:0 erhöhte (40.).

Strafstoß geht gegen den Pfosten

Nach Wiederanpfiff bauten Stutzki und Mailin Gilde das Ergebnis auf 4:0 aus (56./62.). Die eingewechselte Pia Kupicki setzte den Schlusspunkt zum 5:0-Endstand (70.). Westerholz hatte Pech mit einem Lattentreffer durch Sarah Lucka (60.). Zudem setzte Stutzki in der Schlussphase noch einen Strafstoß an den Pfosten.

Jeddingens Coach Olomu strahlte nach dem Derby: „Ich bin stolz auf mein Team, das war richtig klasse. Wir waren eiskalt. So müssen wir auch weitermachen. Was für die Mannschaft spricht, ist, dass sie zu keiner Zeit aufgegeben hat zu spielen. Nach dem 1:0 wurde weiter nachgelegt und auch nach den weiteren Toren. Wir haben immer Gas gegeben, wie ich es fordere. Das war positiv.“

Enttäuscht zeigte sich dagegen Klaus Intelmann: „Während des gesamten Spiels war Jeddingen wesentlich aggressiver. Das wussten wir zwar vorher, dennoch war es für meine junge Mannschaft nicht immer leicht, damit umzugehen und entsprechend gegenzuhalten“, fand der Westerholzer Coach nach dem Abpfiff. Dennoch sah Intemann auch etwas Positives: „Ich bin insgesamt nicht unzufrieden, meine Spielerinnen haben sich trotz der hohen Niederlage reingehängt. In der ersten Halbzeit haben wir noch gut mitgespielt, da war die Partie durchaus gleichwertig.“ 

iv

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