Große Fluktuation und Verletzungsprobleme plagen den TV Sottrum

Das Jahr eins nach Kruse – Kühnlein mit Sorgenfalten

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Sie wollen dazu beitragen, dass Sottrum in der Landesliga wieder eine gute Rolle spielt – die Neuzugänge Marco Walker (l.), Tobias Groenewold (2.v.l.), Manuel Herberg (2.v.r.) und Malte Skusa (r.) sowie Trainer Norbert Kühnlein. Es fehlt David Buchelt. 

Sottrum - Mit großen Sorgen geht Handball-Landesligist TV Sottrum in die Saison 2016/2017. Nicht nur, dass mit Leitwolf Eric Kruse, Christian Warschke, Julian Eggert und Dennis Neiß gleich vier Spieler aufgehört haben.

Trainer Norbert Kühnlein muss auch lange Zeit auf Torhüter Max Schlusnus (Ellenbogen-OP) und seinen Abwehrspezialisten Eike Westermann (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Hinzu kommt, dass überraschenderweise Rechtsaußen Hauke Herbst kurzfristig den TV Sottrum in Richtung seines Heimatvereins und Landesliga-Neulings TV Oyten verlassen hat. Außerdem steht Torhüter Pascal Gajewski nicht mehr zur Verfügung. Er rechnet sich beim TSV Morsum in der Landesklasse bessere Chancen auf einen Stammplatz aus.

Unmittelbar vor Saisonbeginn hat Norbert Kühnlein aber noch einmal kurzfristig auf die Situation reagiert und zwei Spieler von der ehemaligen SG Bremen-Ost verpflichtet. Zum einen als Torhüter den 25-jährigen Tobias Groenewold, zum anderen auf Rechtsaußen den ein Jahr älteren David Buchelt. Beide haben allerdings verletzungsbedingt lange Zeit pausiert. „Sie werden uns dennoch helfen können. Davon bin ich überzeugt“, sagt Kühnlein. Neu im Kader sind außerdem Kreisläufer Malte Skusa, der aus der zweiten Mannschaft des TuS Rotenburg kommt, und der 25-jährige Rückraumspieler Marco Walker, der zuletzt bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen aktiv war. Aus der zweiten Mannschaft wurde Manuel Herberg hochgezogen.

„Der Weggang von Hauke Herbst hat uns besonders hart getroffen. Es ist nicht fair, wenn Spieler trotz vorheriger fester Zusage so ganz kurz vor Saisonbeginn noch den Verein wechseln“, ist Kühnlein immer noch bedient.

Der Ausfall von Eike Westermann trifft besonders die Sottrumer Abwehr hart. „Wir müssen das als Mannschaft kompensieren. Nur dann besitzen wir eine Chance“, glaubt Kühnlein. Offensiv hat der Wieste-Club dagegen weniger Probleme. Mit Nicolas Karnick, Kilian Arlt, Claas Freymuth, Benjamin und Sascha Nijland sowie Routinier Benjamin Schnäpp stehen dort sehr torgefährliche Spieler im Kader. Auch junge Akteure wie Jonas Stelling, Sven Thormann und Hendrik Splittgerber haben in der vergangenen Saison einen großen Sprung nach vorne gemacht und sind inzwischen feste Größen beim TV Sottrum.

Auf der Trainerbank wird der Handball-Abteilungsleiter zukünftig vom langjährigen Leader Eric Kruse als Co-Trainer unterstützt. „Eric bringt viel Erfahrung mit und ist auch auf der Bank ein großer Gewinn für uns“, ist Kühnlein überzeugt.

Die vergangene erste Saison in der Landesliga beendete der TV Sottrum auf Platz fünf mit 26:26 Punkten. Eine ähnliche Platzierung wäre in der neuen Saison Gold wert. Wichtig wird sein, wie in der vergangenen Saison einen guten Start zu haben. Der war mit 11:3 Punkten nach sieben Spielen optimal. Wiederholung wünschenswert. 

jho

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