Die Gelb-Schwarzen gewinnen 6:2

Illinger erlöst Stemmen und Schmidt

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Bei Zevens Schuss durch Tim Bammann (r.) bekommt Jonas Knaak noch gerade den Fuß dazwischen, während Nils-Ole Beckmann (M.) einen Schritt zu spät ist. 

Stemmen - Von Julian Diekmann. „Das ist zu wenig, da passt gar nichts zusammen. Wo ist die Laufbereitschaft?“ Mit diesen Worten quittiere Heiko Schreiber die ersten 15 Minuten. Der Coach aus dem dreiköpfigen Trainerteam des TV Stemmen musste sich an die Fußball-Bezirksligapartie zuvor gegen den TSV Wallhöfen (0:6) erinnert haben. Und in der Tat kamen die Stemmer im Heimspiel gegen den TuS Zeven mal wieder nicht aus den Startlöchern. Nur, dass sie dieses Mal am Ende trotzdem einen 6:2 (2:1)-Sieg feierten.

Das erste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Bereits nach sieben Minuten rannte Stemmen einem Rückstand hinterher, als Kai-Peter Wennholz die Führung für die Gäste markierte. „Wir haben mal wieder richtig schlecht begonnen“, meinte auch Stemmens Übungsleiter Uwe Schmidt.

Doch anders als gegen Wallhöfen bewiesen die Gastgeber Moral und kämpften sich Stück für Stück zurück in die Partie. „Das Team ist eben eine Wundertüte. Wenn alle Spieler an Bord sind, brauchen wir uns vor keiner Mannschaft zu verstecken“, ist sich Schmidt sicher. Das erste Mal durfte er in der 27. Minute jubeln, als Martin Illinger eine Flanke von Hannes Bellmann mit einem satten Volleyschuss im Tor unterbrachte. Fortan war Stemmen die dominierende Mannschaft und erzielte zwei Minuten vor der Halbzeit das erlösende 2:1. Nach einer Ecke von Douglas Grun schaltete Jonas Knaak am schnellsten.

Allerdings schlich sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel wieder der Schlendrian ins Spiel der Stemmer ein. Kaum war die zweite Halbzeit durch den schwachen Schiedsrichter Nils Hammann (TuS Unterlüß) wieder angepfiffen, da fiel auch schon der Ausgleich durch Tim Bammann. „Das kann nicht sein“, ärgerte sich Schmidt. Anschließend drehte aber das Sturm-Duo Bellmann/Illinger auf. Erst erzielte Illinger nur zwei Minuten nach dem Ausgleich das 3:2 per Kopfball nach einer Ecke, dann war es Bellmann, der mit einem flachen Schuss das 4:2 herstellte (54.). Nach einem Konter, den Bellmann nach Vorarbeit von Illinger zum 5:2 veredelte (76.), folgte nur zwei Minuten später der 6:2-Endstand durch Spielgestalter Grun.

„Wir haben gut begonnen und sind verdient in Führung gegangen, aber nach dem 1:1 total zusammengebrochen“, erklärte Zevens Coach Björn Mickelat, während Schmidt froh war, dass sein Team die Partie noch gedreht hatte.

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