Duray hat sich nach Trainerwechsel in Halle freistellen lassen und begeistert bei der TGLR

„Ich will nicht nur Hütchen aufstellen“

Benjamin Duray hat sich beim Halleschen FC freistellen lassen. Im Heeslingen referierte er allerdings noch im Dress des Drittligisten. - Foto: Krause

Heeslingen - Von Manfred Krause. Wiedersehen mit Trainer Benjamin Duray: Der A-Lizenz-Inhaber verließ den damaligen Fußball-Oberlisten Rotenburger SV vor zwei Jahren und agierte jetzt in Heeslingen als Referent bei der Trainergemeinschaft Landkreis Rotenburg (TGLR) im Waldstadion. Das spannende Thema „Spielaufbau unter Gegnerdruck“ lockte 33 Übungsleiter, die sich begeistert zeigten.

In der Einladung von Gerd Rathjen, dem Vorsitzenden der TGLR, waren noch Stefan Böger als Chef-Trainer des Halleschen FC und sein „Co“ Benjamin Duray als Referent angekündigt worden. Doch nur Duray schaute vorbei. Das Trainer-Duo der Drittligisten aus Halle existiert seit kurzem nicht mehr. Böger wurde zum Sportdirektor befördert, der 36-jährige Duray sah unter Neu-Coach Rico Schmitt keine Zukunft und ließ sich freistellen. „Ich muss es nicht haben, nur Hütchen aufzustellen“, so Duray, der zunächst in einer Powerpoint Präsentation das Praxis-Thema erläuterte. Da ging es unter anderem um das Positionsspiel, Passrichtungen, Verschiebeverhalten, Spiel mit und ohne Ball und Coaching.

Das waren dann schon anspruchsvolle Ausführungen und für einige der anwesenden Trainer war es auch Neuland. Doch in der Praxis, für die sich die Oberliga-Elf des Heeslinger SC von Coach Hansi Bargfrede zur Verfügung stellte, löste Duray einige Rätsel für die Kollegen auf der Tribüne auf. Zum Auftakt stand eine Passspiel-Übung auf dem Zettel, die auch ein Kreisliga-Team hinbekommen müsste. Der gebürtige Hesedorfer agierte mit einer guten Ansprache, trieb die Spieler um Dominik Bremer immer wieder an, lobte und fand auch schon einmal das Haar in der Suppe. „Jungs, ihr habt beide Schuhe bezahlt, also spielt auch mit dem rechten und linken“, so Duray, der nach einer Stunde die intensive Einheit beendete.

„Das war eine fantastische Veranstaltung, die in Theorie und Praxis eine hohe Qualität hatte“, kam Gerd Rathjen gar nicht aus dem Schwärmen heraus. Und auch die anschließende Diskussion war kurzweilig. Dafür leistete auch Uwe Erkenbrecher seinen Betrag, der ein gutes Wechselspiel zum Referenten herstellte. Der Fußball-Lehrer und Trainer des Landesligisten MTV Gifhorn spielte sich geschickt mit Duray die Bälle zu.

Und wie schaut Durays sportliche Zukunft aus? „Ich möchte nicht um jeden Preis im Profi-Bereich arbeiten. Die Sache muss Spaß bringen und den hatte ich zuletzt nicht unbedingt. Ich sehe mich eher als Ausbilder, könnte mir eine Arbeit in einem Nachwuchsleistungs-Zentrum gut vorstellen“, so Duray, der es auch dieses Jahr probiert hatte, zum Fußball-Lehrer-Lehrgang in Köln zugelassen zu werden. Die Aufnahme-Prüfung absolvierte er erfolgreich, doch einen Platz erhielten andere.

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