Oliver Demant über sein kurzes Comeback, das Pokalspiel gegen Scheeßel und die Westerholzer Ziele

„Ich möchte kein Risiko eingehen“

Kurz-Comeback: Oliver Demant steigt erst im Februar richtig ein.

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Nanu, das war ja mal ein kurzes Comeback! Im Fußball-Kreispokal gegen den SV Rot-Weiß Scheeßel stand Oliver Demant am Mittwochabend nach viermonatiger Verletzungspause wieder für den Kreisligisten TuS Westerholz auf dem Platz, hielt 90 Minuten durch und steuerte sogar eine Torvorlage zum 3:1-Sieg bei. Bis Februar wird der 23-jährige Maurerlehrling nun aber aufgrund seines Außenmeniskusrisses im rechten Knie wieder pausieren, wie er im Interview verrät.

Ihr Comeback war von Erfolg gekrönt. Wie war es denn, nach vier Monaten wieder auf dem Feld zu stehen?

Oliver Demant: Natürlich sehr gut. Ich war hochmotiviert und es hat richtig Spaß gemacht, wieder mit den anderen Jungs zu spielen und mit Jan-Philipp Thom die Innenverteidigung zu bilden.

Stimmt es, dass Sie vorher noch kein einziges Training absolviert hatten?

Ja, ich war nur zwei oder drei Mal mit meiner Freundin joggen.

War es dann nicht hart, sofort durchzuspielen?

80 Minuten hat es echt gut funktioniert, aber dann musste ich auf die Zähne beißen und hatte schon gehofft, dass ich noch ausgewechselt werde.

Hat sich das Knie nach der Belastung gemeldet?

Mit dem Knie ist alles gut, nur die Muskeln sind total dicht gewesen. Ich habe einfach einen extremen Muskelkater gehabt.

Ging es gegen Scheeßel auch darum zu zeigen, wer der Chef in der Gemeinde ist?

Ich denke schon, dass das der gewisse Ehrgeiz war. Es haben alle gewollt, das war wichtig, denn Scheeßel ist eine sehr gute Mannschaft.

Und das 0:7 gegen den Heeslinger SC II am letzten Spieltag ist mit dem Sieg auch vergessen?

Das haben wir abgehakt, auch wenn man sich normalerweise nicht so abschießen lassen darf.

Werden Sie gegen den FC Alfstedt/Ebersdorf am Sonntag wieder auflaufen?

Nein, ich werde bis Februar nicht mehr spielen und erst dann wieder einsteigen.

Das müssen Sie erklären. Wieso haben Sie dann gegen Scheeßel geholfen?

Ich hatte gesagt, dass ich aufgrund unserer sehr angespanneten Personallage ein Mal mitspiele, weil mein Vertreter in der Innenverteidung, Luca Busch, nicht konnte. Und ich wollte dazu beitragen, dass wir im Februar noch im Pokal dabei sind, wenn ich wieder mitwirke. Diese Saison wollen wir nämlich versuchen, den Pokal zu holen. Ich möchte aber zunächst kein Risiko eingehen, auch wegen meines Berufs. Ich bin schließlich im dritten und letzten Lehrjahr – da geht der Job einfach vor.

Das heißt, dass Sie den Fokus in diesem Jahr sowieso nicht auf den Fußball legen?

Bis Februar ist das auf jeden Fall so. Aber meine Lehre läuft gut und ich habe nicht zu viel Stress. Ich habe ja auch schon eine Fliesenlegerlehre abgeschlossen, da fällt mir jetzt vieles leichter.

Wie werden sich die Teamkollegen denn am Sonntag ohne Sie schlagen?

Ich denke, dass wir wieder 3:1 gewinnen. Ich vertraue den Jungs. Wenn sie denselben Biss haben wie gegen Scheeßel, wird es auch gut laufen.

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