Hurricanes bezwingen Marburg mit Dreiern und Rebounds – 75:71

Mallards Block entscheidend

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Klare Lufthoheit: Maggie Skuballa (l.) sichert den Ball gegen Tonisha Baker.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Dynamik, Dramatik und wichtige Dreier: Die Bundesliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes haben nach der Hinpartie auch das Rückspiel gegen den BC Marburg gewonnen. Nach dem mitreißenden 75:71 (32:34)-Heimerfolg in der Rotenburger Pestalozzihalle bleibt aber kaum Zeit zum Verschnaufen – bereits Sonntag (16 Uhr) steht die nächste Partie beim USC Freiburg an.

„Die Stats sprechen für uns – wir waren in vielen Dingen besser als Marburg“, wusste Leistungsträgerin Maggie Skuballa, die mit ihren 13 Punkten und elf Dreiern gegen ihren Ex-Club die effektivste Hurricanes-Akteurin war. Zwar kamen die Hessinnen auf eine deutlich bessere Wurfquote, doch waren sie bei den Assists (11:15), Dreiern (6:9) und vor allem den Rebounds (25:40) unterlegen. „Da haben wir dominiert. Unterm Korb hatten wir ja schon in Marburg unseren Vorteil. Aber dass es auch ohne Laura Rahn so klar war, hat mich schon überrascht“, verwies Coach Tomas Holesovsky auf seinen großen Power Forward, der im Skiurlaub weilte.

Centerin Kierra Mallard gelang dabei mit 19 Punkten und elf Rebounds ihr mittlerweile achter Double-Double! „Ich muss den Hut vor ihr ziehen“, so Holesovsky. Damit nicht genug: Vor allem Mallards Block gegen die zum Schluss aufdrehende Tonisha Baker zwölf Sekunden vor dem Ende bei einer 73:71-Führung war Gold wert. „Der war entscheidend“, fand auch Skuballa, die schließlich mit ihren Freiwürfen endgültig den Sieg eintütete.

Nach einem 4:0-Frühstart lagen die Hurricanes jedoch lange Zeit in Rückstand, blieben aber stets auf Tuchfühlung. Auffällig: Im ersten Viertel erlaubten sich die Gastgeberinnen nicht ein Foul – am Ende lediglich zwölf. Kapitänin Pia Mankertz leitete den Überholvorgang mit der 39:38- Führung in der 25. Minute ein. „Ich glaube an Pia, sie ist eine Kämpferin. Auch wenn es in den ersten zwei Vierteln nicht so läuft, kann sie entscheidend sein“, betonte ihr Coach. Mit allein 16 Punkten im zweiten Durchgang (und 21 insgesamt) war Mankertz denn auch maßgeblich am Erfolg beteiligt. Vier der neun Hurricanes-Dreier entsprangen ihren Händen. Ganz wichtig war der zum 66:58 und ihre kurz darauf folgenden Freiwürfe zur Elf-Punkte-Führung (35./36.), die aber noch fast komplett schmolz. Doch in der Schlussphase hatten die Hurricanes die besseren Nerven und fahren nun mit gestärktem Selbstvertrauen, aber vermutlich nur mit einem siebenköpfigen Minikader (aus dem Stamm fehlt Hannah Pakulat aus Studiumsgründen) per ICE nach Freiburg.

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